Die gesunden Paradiesfrüchte:

Köstliche Tomaten beim Gertrudenhof

 

Sehen Sie auch das Video: Rund um die Tomate – der Gertrudenhof Tipp bei Center TV

Mit vielen Tipps und Infos rund um die leckeren Vitaminbomben!

 

Über 1.000 verschiedene Sorten des kalorienarmen Fruchtgemüse gibt es.

Und die leckersten davon natürlich das ganze Jahr über bei Ihrem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof:

Doch egal ob Cocktail-, Kirsch-, Fleisch-, Flaschen- oder die normale Rundtomate, ihnen ist eines gemein: ihr Verzehr hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit

·         Besonders das für die rote Farbe verantwortliche Lycopin ist für die Gesundheit des Menschen wertvoll. Deshalb empfehlen Ernährungswissenschaftler den Verzehr von 250 Gramm Tomaten täglich.

·         Obwohl Tomaten zu 93 Prozent aus Wasser bestehen haben es die roten Früchte in sich. Sie enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Fruchtsäuren.

·         Besonders reich sind sie an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und dem sekundären Pflanzeninhaltsstoff Lycopin.

 

Lycopin soll Zellmembranen schützen

 

 

Die Geschichte der Tomate:

 

Nicht nur gesund, sondern auch kalorienarm

 

Tipps zur richtigen Lagerung von Tomaten

 

 

Anbau von Tomaten:


Klima und Standort:

 

Boden:

·         Tomaten brauchen tiefgründigen, nährstoffreichen Humus und viel Feuchtigkeit. Es bietet sich deshalb an, schon im Herbst Mist oder Frischkompost einzuarbeiten.

·         Gut vorbereitet wird der Boden aber auch durch Gründüngung.

·         Tomaten bleiben gesund, wenn sie mit ihren eigenen Abfällen gedüngt werden. Allerdings nur mit gesunden Blättern, kranke gehören in den Hausmüll, da an ihnen oft Pilzsporen haften, die zu erneuter Infektion führen können.

·         Auch andere Blätter, etwa der Brennnessel, tun den Tomaten gut und bewahren den Boden vor dem Austrocken.

 

Säen und Pflanzen:

·         In der zweiten Märzhälfte in Anzuchtkästen bei Zimmertemperatur.

·         Bei Verwendung von ungebeiztem Saatgut, sollten die Samen vor der Aussaat in einem Kaltwasserauszug von Knoblauch behandelt werden.

·         Dieser Auszug verbessert die Keimfähigkeit und beugt Pilzkrankheiten wie z.B. der Krautfäule vor. Hergestellt wird der Auszug aus 100g klein geschnittenem Knoblauch auf 1 l Wasser. Der Knoblauch sollte nicht länger als 1 Stunde ziehen.
Die Samen gibt man in ein feines Gazesäckchen und hängt dieses für 15 Min. in den Aufguß. Danach läßt man die Samen auf Zeitungspapier trocknen, vermeide dabei aber direkte Sonne. Spätestens nach einem Tag sollten die Samen dann ausgesät werden.

·         Nach Entfaltung der ersten richtigen Blätter (nicht die Keimblätter) pikieren mit einem Abstand von 3 - 5 cm. Pikierte Jungpflanzen sollten rechtzeitig abgehärtet werden, z.B. im Frühbeet oder unter Folienschutz.

·         Tomatensetzlinge müssen kräftig und gedrungen wachsen.

·         Da Tomaten keinen Frost vertragen, sollte man sie nicht vor dem 20. Mai ins Freiland auspflanzen.

·         Gepflanzt werden Tomaten mit einem Pflanzabstand von 50 - 60 cm.

·         Die etwas schräg liegende Pflanze tief pflanzen, so bilden sich neue Wurzeln aus.

·         Die Pflanzlöcher mit Kompostunterlage füllen.

·         Als Kübel bieten sich große Töpfe von mind. 5 l Inhalt an.

·         An die Wetterseite Stäbe setzen und die Pflanzen während der Wachstumsphase regelmäßig nachbinden.

 

Pflege und Düngung:

·         Nach Möglichkeit die Pflanzen vor Regen schützen.

·         Auch beim Gießen in die Gießmulde füllen.

·         Der hohe Phosphor- und Stickstoffbedarf kann durch guten Kompost voll gedeckt werden.

·         Die im Herbst absterbenden Pflanzen sollte man zerkleinern und mit anderen Zutaten kompostieren.

·         Mit diesem Kompost wird der mehrjährige Tomatenstandort wieder gedüngt.

·         Beim Anbau unter Glas oder Folie für gute Belüftung sorgen.

·         Besonders günstig für Tomaten sind kalireiche Beinwellblätter und die kleingeschnittenen Geiztriebe als Bodendecke rund um die Pflanzen 

·         Dem Gießwasser kann aber auch hin und wieder Blut-, Horn- und Knochenmehl hinzugefügt werden.

·         Tomaten sind Selbstbestäuber, deshalb Pflanzen, die nicht im Freien stehen, während der Blüte ab und an leicht rütteln.

·         Nach dem 5. - 6. Fruchtstand evtl. die Pflanze entspitzen (d.h. oben kappen). Das gilt hauptsächlich für Tomatensorten mit großen Früchten.

·         Einige Sorten wie Golden Currant oder auch viele Kirschtomaten werden auf keinen Fall entspitzt.

·         Die Früchte sollen im Laubschatten reifen, Sonne brauchen die Blätter. Daher nur die bodennahen pilz- und fäulnisgefährdeten Blätter entfernen.

 

Tomaten gehören einfach in jeden Garten !

·         Viele Pflanzen profitieren von Tomaten in der Nachbarschaft: Besonders Schädlinge wie Erdflöhe, Möhrenfliegen oder Kohlfliegen stört der Geruch des Krauts.

·         Eine Mulchschicht aus Tomatenblättern schreckt Ameisen und Kohlfliegen ab; wirksamer noch ist ein Kaltwasserauszug aus Tomatenblättern.

·         Zwei Hand voll Blätter übergießt man mit 2 l abgestandenem Wasser und läßt das ganze 2 - 3 Stunden ziehen.

·         Kohl wird zur Abwehr des Kohlweißlings mit diesem Auszug besprüht, die Kohlweißlinge erkennen den Kohl nicht mehr.

·         Da dieser Auszug aufgrund des Solanins schwach giftig ist, sollte er kurz vor der Ernte nicht mehr eingesetzt werden.

 

Gute Nachbarn - schlechte Nachbarn

·         Tomatenpflanzen sind auch gute Nachbarn für andere Pflanzen im Gemüsegarten.

·         Lediglich Kartoffeln, Rote Bete, Erbsen und Fenchel gedeihen in Nachbarschaft mit Tomaten nicht gut.

·         Karotten, Radieschen, Rettich und Sellerie haben die Nähe der Tomate gern und gedeihen prächtig.

·         Dies gilt auch für Salat, Spinat, Lauch, Spargel und Bohnen, sowie für alle Kohlarten.

·         Es ist noch nicht geklärt, wie sich die Nähe der Tomaten auf die anderen Pflanzen auswirkt, sicherlich hat es mit dem Geruch des Tomatenkrauts zu tun, der lästige Schädlinge vertreibt.

·         In Gärten, in denen Tomaten nicht gedeihen wollen, empfiehlt es sich, Tomaten wegen ihrer positiven Wirkung auf andere Gemüsearten anzupflanzen. Es müssen dann ja nicht unbedingt stark zehrende Sorten sein, es reichen auch kleine Buschtomaten.

 

 

(Schul-)Projekt "Tomate"

 

 

Unser Rezepttipp:

Köstliche hausgemachte Tomatensuppe