Jetzt wieder täglich frisch beim Gertrudenhof:
Spargel – immer ein Genuss!
Es
ist wieder soweit: die Spargelsaison ist gestartet!
Täglich
frisch gibt es jetzt wieder das köstliche Saisongemüse im Hofladen des Hürther Gertudenhofes.
Und
ganz neu: wir
schälen den Spargel kostenlos an unserer neuen Spargelschälmaschine!
Beste
Qualität zum günstigen Tagespreis:


”Königliches
Gemüse”, “Frühlingsluft in Stangen”, “essbares Elfenbein” –
so
vielfältig die Vergleiche, so groß ist auch die Faszination, die Spargel immer
wieder und durch die Jahrhunderte auf viele Feinschmecker aus allen Erdteilen
ausübt.
Hier
ein paar köstliche Rezepte vom Hof:
Spargelauflauf
mit Mozarella und Schinken
Spargel
mit Parmaschinken, Salbei und Parmesan
Hähnchen auf Sekt-Spargel und
Rhabarber
Was ist
Spargel?
Spargel ist eine mehrjährige Staude, bei der nur der etwa 35 cm tief unter der
Erdoberfläche liegende Wurzelstock (Rhizom) überwintert. Jährlich im Frühjahr
treibt Spargel daher mehrere Sprosse, die als Spargel geerntet werden.
Biologisch gesehen ist Spargel also ein Stengelspross der Spargelpflanze. Nach
der Ernte bilden die verbliebenen Sprosse das Spargelgrün oder Spargelkraut.
Ist
Spargel eine Pflanze, die man Jahr für Jahr setzt, oder drücke ich einen Samen
in die Erde?
Spargel
wird nicht jedes Jahr neu gepflanzt, sondern ist eine mehrjährige Staude.
Spargelpflanzen können im Erwerbsanbau - je nach Boden und Sorte - etwa 10
Jahre beerntet werden. Die Spargelstangen sind
eigentlich die Sprosse der Pflanze. Im Laufe der Jahre werden die Stangen
dünner, bis sich die Ernte nicht mehr lohnt. Die Spargelpflanzen kann man aus
den Samen der weiblichen Spargelpflanzen ziehen. Spargelanbauer kaufen aber
nahezu immer fertig vorgezogene Wurzelstöche in größerer Stückzahl, die bei der
Anlage eines neuen Spargelfeldes im Frühjahr gepflanzt werden.
Wie lange
dauert die Spargelsaison?
Die Spargelernte beginnt - je nach Witterung - etwa Ende April und dauert
traditionell bis zum 24. Juni (Johanni). Die Ernte wird beendet, damit die
Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit haben, um im folgenden Jahr
genügend neue Sprosse bilden zu können.
Warum ist
guter Spargel eigentlich so teuer?
Spargel
war schon in der Antike etwas Besonderes. Der hohe Preis der feinen Stangen
erhitzte seit jeher die Gemüter und veranlasste den römischen Kaiser Diokletian
im Jahre 304, per Erlass den Spargelpreis zu regeln. Der Hauptgrund für den
auch heute noch relativ hohen Preis, liegt allerdings im aufwendigen, pflege-
und arbeitsintensiven und daher relativ teuren Anbau begründet. Spargel wird
auch heute noch überwiegend von Hand und unter Kreuzschmerzen geerntet. Viel
Geduld ist zudem nötig, bis der Spargel im dritten Jahr nach der Pflanzung die erste
volle Ernte liefert. Wer also frischen heimischen Spargel essen möchte, muss
sich diesen Genuss aus gutem Grund etwas wert sein lassen. Allerdings schwankt
der Spargelpreis von Jahr zu Jahr und innerhalb jeder Saison nicht unerheblich.
Welcher
Spargel kostet mehr - weißer oder grüner?
Weisser Bleichspargel ist in Deutschland - im Unterschied zu vielen anderen
Ländern - bisher marktbeherrschend, während Grünspargel häufig nur auf
kleineren Teilflächen angebaut wird. Insgesamt sind Anbau und Ernte von Grünspargel
etwas weniger aufwendig. Daher kann grüner Spargel meist geringfügig günstiger
angeboten werden. Andererseits ist eben relativ wenig grüner Spargel im Anbau,
so dass bei Überangebot an weißem Spargel, oft der grüne Spargel dann doch eher
der etwa teurere ist, aber eben nur, weil der weiße Spargel eigentlich unter
Preis angeboten wird.

Woran
erkenne ich wirklich frischen, erstklassigen Spargel?
Lange Transportwege, Unterbrechungen bei der Kühlung und zu hohe
Kühltemperaturen tun der Qualität des Spargels gar nicht gut. Schon nach
wenigen Tagen im Supermarkt - Ausnahmen sind möglich - verwandelt sich der
einst vielleicht schmackhafte und optisch beste Spargel in eine eher mäßige,
holzige Qualität. Importware aus südlichen Ländern wird daher nie so frisch
sein können wie heimische Wahre.
Frische ist
das wichtigste Kriterium:
Beim Spargelkauf sollte der Frische die höchste Aufmerksamkeit zuteil werden.
Immerhin besteht frisch gestochener Spargel zu etwa 95 Prozent aus Wasser! Die
Spargelenden sollten nicht hohl, bräunlich verfärbt oder ausgetrocknet sein.
Daher sollte der Spargel nach der Ernte so schnell wie möglich zum Konsumenten
kommen.
Schauen Sie
sich die hoffentlich saftigen, nicht ausgetrockneten Schnittenden genauer an.
Zur Probe drücken Sie das Schnittende zusammendrücken. Lässt der Spargel Saft,
so ist der Spargel wahrscheinlich frisch. Der Saft sollte zudem angenehm duften
und nicht säuerlich schmecken. Frischer Spargel lässt sich gut mit dem
Fingernagel einritzen und gibt leichtem Druck nicht nach. Die Stangen sollten
fest sein und dürfen sich nicht biegen lassen. Manche Menschen schlagen zwei
Stangen Spargel gegeneinander - wenn ein heller Ton erklingt, ist der Spargel
frisch.
Spargelrost
hingegen ist nicht so schlimm:
Dieser leichte, natürliche Pilzbefall zeigt nur, dass der Spargel nicht
unerlaubt gewässert wurde, denn dadurch würde der Rost weitgehend verschwinden.
Leider gingen gleichzeitig wichtige Vitamine verloren.
Auch Spargel
mit aufgeblühten Köpfen oder weniger gerade Stangen sind übrigens nicht im
Geschmack beeinträchtigt. Für ein exzellentes Spargelessen spielen diese
Kriterien - von der Optik einmal abgesehen - keine Rolle.
Was habe
ich falsch gemacht, wenn der Spargel bitter schmeckt?
Als Spargelkunde haben Sie wahrscheinlich nicht viel falsch gemacht! Ordentlich
angebauter Spargel sollte nämlich nicht bitter schmecken. Durch Zugabe einer
kleinen Menge Zucker ins Kochwasser, werden dem Spargel (angeblich)
Bitterstoffe entzogen. Wirklich bitter schmeckender Spargel wird so jedoch kaum
"neutralisiert" werden können. Spargel schmeckt bitter, wenn er zu
dicht am Wurzelstock gestochen wird. Da der Wurzelstock mit jedem Erntejahr
einige Zentimeter in Richtung Erdoberfläche wächst, müssen die Spargeldämme
jedes Jahr ein wenig höher angelegt werden. Wählt der Spargelanbauer einen zu
geringen Reihenabstand, so dass keine höheren Dämme möglich sind, wird der
Spargel einer älteren Spargelpflanzung leicht zu dicht am Wurzelstock
gestochen. In diesem Fall müssen die Spargelenden leider großzügig
abgeschnitten werden.
Kann
Spargel auch roh gegessen werden?
Obwohl die meisten Menschen gekochten Spargel bevorzugen, ist es natürlich auch
möglich, rohen Spargel zu essen. Allerdings muss bei ungekochtem Spargel auf
das zumeist gewünschte Spargelaroma verzichtet werden. Die im Spargel
enthaltene Asparaginsäure entfaltet nämlich erst durch das Kochen ihren
typischen Geschmack.
Muss
Spargel geschält werden?
Bleichspargel sollte geschält werden! Benutzen Sie einen Kartoffel-, Gemüse- oder
am besten einen speziellen Spargelschäler. Schälen Sie vom “Kopf” in Richtung
Schnittende. Grünspargel hingegen wird nicht unbedingt, und wenn nur zum
Schnittende hin, sparsam geschält.
Spargel kann in einem größeren Topf liegend
oder in einem speziellen Spargeltopf aufrecht stehend gekocht werden. Der Topf
sollte in beiden Fällen nicht aus Aluminium gefertigt sein, da einige
Inhaltsstoffe des Spargels mit Aluminiumoxid reagieren und sich die Stangen
unschön gräulich verfärben können.
Entgegen
der weit verbreiteten Meinung, Spargel solle in reichlich Wasser gekocht
werden, empfehlen wir, nur soviel Wasser zu nehmen, dass die Stangen
gerade bedeckt sind. Wenn der Spargel aufrecht stehend im Spargeltopf gekocht
wird, kann sogar noch etwas weniger Wasser in den Topf gefüllt werden. Hier
garen die Köpfe bei geschlossenem Deckel im Dampf, da sie eine kürzere Kochzeit
benötigen. Das Wasser umspült hier nur die unteren Stangenteile.
In das heiße Kochwasser gehört zumindest etwas Salz. Die
Empfehlungen schwanken zwischen sehr wenig und einem gehäuften Teelöffel Salz
pro Liter Kochwasser. Unsere Empfehlung: 1/2 Teelöffel pro Liter Kochwasser
genügt.
Der feine Buttergeschmack passt sehr gut zum Spargel. Etwa ein
Teelöffel Butter kann zum Wasser gegeben werden.
Zucker kann eventuell vorhandene Bitterstoffe mindern. Besonders
beim Grünspargel, der mehr Bitterstoffe enthält, empfiehlt sich die Beigabe
einer Prise Zucker.
Ein Spritzer Zitronensaft im Kochsud kann beim weißen oder
violetten Bleichspargel Verfärbungen etwas mindern, die durch Chlorophyll
(Blattgrün) verursacht sind. Allerdings verdirbt eine zu große Menge
Zitronensaft das feine Spargelaroma. Beim Grünspargel sollten Sie ganz auf
Zitronensaft verzichten, da sich die Stangen sonst gräulich verfärben könnten.
Wie lange koche ich Spargel?
Kochen Sie frischen weißen oder violetten Spargel - je nach Dicke - 15 bis 20
Minuten in kochendem Wasser (mit etwas Salz, Zucker und Butter). Starke Gewürze
und viel Zitronensaft im Sud verderben das feine Spargelaroma. Wer den Spargel
schneeweiß geniessen will, kann allerdings etwas Zitronensaft beigeben.
Garprobe: mit einem Küchenmesser oder einer Gabel in ein Spargelende einstechen
- es sollte weich sein, aber noch etwas Widerstand bieten. Grünspargel braucht
nur etwa 10-15 Minuten gekocht werden.

Darf ich
gekochten Spargel wieder aufwärmen?
Da Spargel zu den nitratarmen Gemüsesorten gehört, kann Spargel nach dem Kochen
problemlos wieder aufgewärmt werden.
Wie kann
Spargel aufbewahrt werden?
Lagern Sie frischen Spargel sauber, kalt und zugedeckt. Gekühlt und in ein
feuchtes Tuch gewickelt kann frischer Spargel relativ gut für 2 bis 3 Tage
aufbewahrt werden. Grünspargel lagern Sie am besten aufrecht, in Wasser
stehend.
Wie
sollte Spargel eingefroren werden?
Spargel waschen und schälen. Holzige Enden abschneiden. Bleichspargel nicht
kochen oder blanchieren. Vor dem Einfrieren erhitzter Spargel schmeckt nämlich
anschließend weniger aromatisch und bißfest. Zudem gehen beim Blanchieren
wichtige Vitamine verloren. Sparen Sie sich getrost die Zeit für diesen
umständlichen Arbeitsgang: Einfach nach dem Schälen einfrieren! Eingefroren
kann Spargel etwa 6-8 Monate aufbewahrt werden. Anschließend sollte der Spargel
aber nicht aufgetaut werden - einfach gefroren ins kochende Wasser geben. So
bleibt der Spargel vitaminreich, bißfest und aromatisch!
Wieviel
Kalorien hat Spargel
Spargel besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser und hat daher nur ca. 20 Kalorien
(85 Joule) pro 100 g. Zudem ist Spargel ausgesprochen gesund: neben der
entschlackenden Asparaginsäure enthält Spargel Kalium, Phosphor, Kalzium und
die Vitamine A, B1, B2, C, E und Fohlsäure (wichtig für die Blutbildung).
Gibt es
eigentlich Spargelsaft?
Spargelsaft gibt es in vielen Reformhäusern fertig zu kaufen. Der Saft kann
aber auch selbst gepresst werden. Manche Menschen trinken auch den Spargelsud.
Enthält
Spargel eigentlich Zucker?
Weißer Spargel enthält insgesamt etwa 2 g Kohlenhydrate pro 100 g. Darin ist
auch der Zuckeranteil enthalten. Spargel ist also vergleichsweise Zuckerarm.
Bemerkenswert ist, dass in den Spargelspitzen, die für das Längenwachtum
verantwortlich sind, deutlich weniger Zucker vorhanden ist, als im unteren
Stangenteil.
Spargel
soll auch den Körper entwässern. Stimmt das?
Spargel ist entwässernd, harntreibend und regt die Nierentätigkeit an. Daher
sollten Menschen, die unter Wassersucht und Übergewicht leiden, Spargel essen.
Er hilft (angeblich) auch Herzkranken, die oft einen gestörten
Flüssigkeitshaushalt infolge mangelnder Pumpleistung des Herzens haben und
dadurch Wasser im Gewebe einlagern, dieses vermehrt auszuscheiden. Durch die
Entwässerung kommt es also zu einer Entlastung von Herz und Kreislauf. Durch
die gesteigerte Harnausscheidung werden vermehrt Gift- und Schlackenstoffe als
Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut gereinigt und
die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt.
Spargel hat aber auch negative Seiten: Wer zu Nierensteinen neigt, sollte auf
den Verzehr von Spargel verzichten. Auch bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut,
sollte auf Spargel verzichtet werden, da sonst eventuell sehr schmerzhafte
Gichtanfälle ausgelöst werden könnten. Fragen Sie in solchen Fällen Ihren Arzt,
wie häufig Sie Spargel essen dürfen.
Woher
kommt nach dem Spargelessen der ungewohnte Geruch des Urins?
Die Wissenschaft hat noch keine klärende Antwort auf diese Frage gefunden.
Immerhin scheint man zu wissen, dass es mehrere schwefelhaltige Substanzen
sind, die für den gewöhnungsbedürftigen Geruch des Urins verantwortlich sind.
Welche Inhaltsstoffe im Spargel aber zu diesen Substanzen abgebaut werden, ist
noch nicht geklärt. Vermutlich sind Abbauprodukte der im Spargel enthaltenen
Asparaginsäuren an der Geruchsbildung beteiligt. Übrigens sollen nur ca. 50%
der Spargelkonsumenten von den merkwürdigen Gerüchen betroffen sein. Die andere
Hälfte kann Spargel ohne spätere Geruchsbeeinträchtigung essen, wobei wiederum
unbekannt ist, ob dafür der Geruchssinn oder eine andere Art der Verdauung
verantwortlich ist.

Was ist
der Unterschied zwischen weißem Spargel und Grünspargel?
Im Gegensatz zum weißen oder violetten “Bleichspargel” wächst Grünspargel über
der Erde, ist also bei der Ernte nicht mit Boden bedeckt. Daher genießt er das
Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her
übertrifft er den weißen Spargel. Durch das Chlorophyll enthält er nämlich mehr
Vitamin C und Karotin. Grünspargel hat einen etwas anderen Geschmack (etwas
herzhafter) und muss fast nicht geschält werden (nur ganz unten). Zudem ist die
Kochzeit beim grünen Spargel deutlich kürzer. Grünspargel eignet sich für fast
alle Gerichte, die für weißen Spargel gelten.
Wann
wurde Spargel kultiviert?
Schon die Griechen haben vor etwa 2500 Jahren Spargel gekannt. Der griechische
Name “asparagos” bedeutet “Stiel” oder ”junger Trieb”.
Die Griechen schätzten Spargel aber hauptsächlich als Arzneimittel. So sollte
Spargel unter anderem Zahnschmerzen kurieren und Bienenstiche lindern können.
Erstmals als Gemüse angebaut wurde Spargel wahrscheinlich von den
landwirtschaftlich recht interessierten Römern. Von den Römern sind
ausführliche Kulturanleitungen zum Spargelanbau überliefert.
Zu
welcher Jahreszeit wird Spargel gepflanzt?
In den meisten Jahren wird Spargel von Mitte März bis Mitte April gepflanzt.
Bei einer späteren Pflanzung kann der Ausfall durch Nichtanwachsen größer sein.
Hier könnte eine Beregnung erforderlich werden. Bei früher Pflanzung müssen eventuell
autretende Nachtfröste berücksichtigt werden.
Wo wächst
Spargel?
Bleichspargel (weißer Spargel) wächst gut in leichtem, sandigem,
wasserdurchlässigem und humosem Boden. Für den Spargelanbau geeigneter Boden
sollte sich im Frühjahr schnell erwärmen. Grünspargel stellt etwa die gleichen
Ansprüche an Boden und Klima wie Bleichspargel.
Wie groß
ist die Anbaufläche in Deutschland?
In
Deutschland wird auf rund 16.700 Hektar (2004 - Quelle: BMVEL) Ertragsfläche
Spargel angebaut. Die größten Anbaugebiete sind Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Bayern und Hessen und Baden Württemberg. Die
gesamte Erntemenge beträgt jährlich etwa 55.000 Tonnen mit einem Gesamtwert von
mehr als 175 Millionen Euro. Damit hat sich Spargel zum wichtigsten Gemüse im deutschen
Anbau entwickelt.
Ist
grüner Spargel “geschossener” weißer Spargel?
Der wesentliche Unterschied ist tatsächlich die Anbaumethode. Ohne die
angehäufelten Dämme könnte weisser Spargel auch als Grünspargel geerntet
werden. Allerdings sind die Stangen dann vor dem Kochen teilweise violett
gefärbt. Um diese natürliche Verfärbung zu vermeiden, werden für Grünspargel
zunehmend andere Züchtungen, Sorten ohne Anthocyan angebaut.
Kann
ich nach Spargel wieder Spargel anpflanzen?
Spargel kann bisher leider nicht auf Flächen angebaut werden, auf denen zuvor
schon Spargel angebaut war. Selbst nach 10-15 Jahren kommt es noch zu stärkeren
Ertragseinbußen. Ursache für das Wiederanbauproblem sind wahrscheinlich
bestimmte Sporen im Boden.