Frisch von den Feldern des Gertrudenhofes:
Würziger Knollen-Sellerie

Der Knollen- oder Wurzelsellerie hat im Herbst Hauptsaison.
Wenn
die ersten Herbstnebel steigen, sind die kugeligen Knollen reif für die Ernte.
Der
Sellerie ist ein sehr
aromatisches Gemüse, reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Sellerieanbau
hat beim Hürther Gertrudenhof
schon eine lange Tradition:
- Schon seit Jahrzehnten wird das würzige
Knollengemüse auf dem Hürther Familienbetrieb
im kontrollierten, integrierten Anbau produziert.
- Früher wurde nur
der spezielle Herbst-Sellerie angepflanzt, der dann kurz vor
Allerheiligen,
also Ende Oktober geerntet und in einer Erdmiete eingelagert wurde.
- Durch die Erde
geschützt konnte so das frostempfindliche
Gemüse bis ins Frühjahr auf dem Feld
gelagert werden und
je nach Bedarf zur entnommen und Marktbeschickung geputzt werden.
- Dieses
natürliche Lagerverfahren wird auf dem Gertrudenhof
auch heute noch für einen Teil der Produktion genutzt.
- Allerdings wird
kurz nach Weihnachten dann die komplette Erdmiete
geräumt
und der noch
vorhandene Sellerie bis ins Frühjahr hinein in Kühlhäusern des Betriebes eingelagert,
um
so
die Qualität der Knollen besser
kontrollieren und optimieren zu können.
- Außerdem wird
nun auch schon extra früher
Sellerie angebaut, damit man schon im Frühsommer
die würzigen Knollen,
dann mit grün, ernten und im
eigenen Hofladen vermarkten kann.

Da hilft nur noch Sellerie
– Der Gertrudenhof Gemüsetipp bei Center TV
mit vielen Tipps und
Infos rund um die vitaminreichen Sellerieknollen vom Gertrudenhof
Sellerie-
ein gesundes Gemüse mit Tradition
- Der Sellerie
(Botanischer Name: Apium graveolens.
Familie: Doldenblütler)
ist eine einheimische Pflanze, die an
salzigen Stellen der Küste
und im
Mittelmeerraum sogar noch wild wächst.
- Bereits Homer erwähnt den Sellerie
in der Odyssee; Sieger wurden
damit bekränzt.
- Später sind Totenkränze daraus gebunden
worden.
- Den wilden,
bitteren Sellerie schätzten die Römer
sehr, sie verwendeten die Blätter
mit Datteln und
Pinienkernen in Spanferkel-Füllungen.
- Seine ätherischen Öle regen den
Stoffwechsel an.
- Es ist also
empfehlenswert, mit Sellerie ab und zu eine Entschlackungskur zu machen.
- Die gesunde
Knolle ist eine ideale Ergänzung für den
Küchenzettel in den Herbst- und Wintermonaten.
- Man sollte sie
nicht nur als Suppengewürz, sondern vorwiegend für Salate und Gemüse
oder als Saft
verwenden - es gibt viele Variationen.
- Die heutigen
Sellerie-Sorten gehen auf Züchtungen der Italiener im 17. Jahrhundert
zurück,
die dem
Sellerie die Bitterstoffe
wegzüchteten.
- Bereits im 18. Jahrhundert
war der Sellerie in Deutschland eine der beliebtesten Küchenpflanzen.
Seine
Beliebtheit ist möglicherweise auch auf die vermutete potenzsteigernde Wirkung zurückzuführen.
Besonders
im Mittelalter hing man(n) dieser These nach.
- Es gibt viele verschiedene
Sorten, aber generell drei
Zucht- und Nutzungsformen:
den
Knollensellerie (var. rapaceum),
den Blattsellerie und den Bleichsellerie (var. dulce),
von dem
die gebleichten Blattstiele verwendet werden.
- Besonders
Wilder Sellerie, aber auch die Zuchtformen, sind reich an Vitamin C (in den
Blättern),
die
Knolle an den Vitaminen B1, B2 und Nicotinsäureamid, Carotin und den Mineralien Calcium,
Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Vitamin K.
- Sein
eigenwilliger Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Selleriefreunde werden
jedoch belohnt,
denn die
borkigen Knollen sind reich an
Ballaststoffen
Tips zur
Aufbewahrung und Zubereitung von Sellerie
Tips beim
Einkauf:
- Beim
Einkauf von Knollensellerie können Sie eigentlich während des
ganzen Herbstes
bis
hin zum Dezember wenig falsch machen: Er ist frisch vom Feld, wenig gelagert
und gut ausgereift.
- Wenn
das Grün noch dran ist, sollte es natürlich eine kräftig grüne Farbe haben
(die
Blätter können Sie gut als Suppengrün verwenden) und knackig sein.
- Wenn
die Knollen ohne Grün sind, nehmen Sie einfach eine, die sich sehr fest und schwer anfühlt,
dann ist sie gut.
Aufbewahrung:
- Knollensellerie
lässt sich auch angeschnitten gut im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.
- Nehmen
Sie immer ein sauberes Messer,
wenn Sie ein Stück abschneiden,
und
wickeln Sie den Rest sofort fest in Frischhaltefolie
ein.
- So
hält er problemlos noch 1 bis
2 Wochen.
- Wenn
die Schnittflächen braun werden, macht das nichts, das schneiden Sie
einfach ab
- Wenn
der Sellerie aber anfängt, weich zu werden, oder zu schimmeln, dann ist er
hin.
Zubereitung:
·
Zur Vorbereitung den Sellerie unter fließendem Wasser gut abbürsten
·
dann Kappe und Wurzelende abschneiden, die Knollen schälen und
nach Bedarf in Scheiben,
Würfel oder Streifen schneiden
oder fein raffeln und mit
Zitronensaft beträufeln, da Sellerie leicht braun wird.
·
Sellerie eignet sich nicht nur als Suppengemüse, sondern auch als
Gemüsebeilage oder roh geraffelt als Salat.
·
Sellerie läßt sich gut mit Möhren, Lauch
und Kartoffeln kombinieren oder
roh mit Äpfeln, Trauben, Möhren und Nüssen.
- Wird
er nicht roh verzehrt, sollten Sie den vorbereiteten Sellerie knapp mit kochendem Wasser bedecken,
Zitronensaft
hinzufügen und 10 bis 15 Minuten kochen. Er ist gar, wenn man ihn mit einer
Gabel leicht einstechen kann.
Unser Rezepttipp: Gertrudenhof Selleriesalat
