Erfischend, lecker und gesund:
Knackig frische
Sommersalate

Salate
sind nicht nur gesund, sie haben auch immer Saison - rund um das Jahr sind sie
beim Gertrudenhof erhältlich.
Die meisten Salate lassen sich einfach zubereiten und passen
als reizvolle Beilage zu fast allen Hauptgerichten,
aber auch als kalorienarmes Hauptgericht sind sie gerade an
heißen Tagen ein Genuss.
Wer im Sommer auf die schlanke Linie achten oder auch nur so
dem Körper etwas Gutes tun möchte, liegt mit Salat genau richtig.
Knackige Sommersalate wie Kopf- und Eisbergsalat, Kraussalat
oder Lollo Rossa sind ein kalorienarmer und gleichzeitig gesunder und
farbenfroher Genuss.
- Die
grünen oder rot-grünen Blätter versorgen den Organismus mit Beta-Carotin,
Vitamin B1, B2, und B6 sowie Vitamin C.
- Vor
allem Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium sowie das
"blutbildende" Spurenelement Eisen sind in Salat enthalten.
- Der
Energiegehalt der meisten Salatarten liegt gerade bei 15 bis 20
Kilokalorien pro 100 Gramm.
- Trotz
seines Wasserreichtums sättigt Salat gut, denn die in ihm enthaltenen
Ballaststoffe quellen im Darm und beeinflussen auch die Verdauung positiv.
- Günstig
für den Stoffwechsel ist ebenfalls der relativ niedrige Natrium- und der
hohe Kaliumgehalt, der eine Entwässerung ("Entschlackung") des
Körpers fördert.
- Da
Salat roh verzehrt wird, gehen keine Vitamine und Mineralstoffe durch
Erhitzen oder Kochen verloren.
- Vor
allem die eher äußeren, satt grünen Salatblätter enthalten wertvolle
Inhaltsstoffe.
- Abgesehen
von den Blättern ganz außen, die mehr Nitrat und Schadstoffe enthalten
können, sollten sie deshalb nach Möglichkeit mit verwendet werden.
- Besonders
im Sommer ist das zu empfehlen, da der Salat dann kaum Nitrat hat
gegenüber im Winter, wenn der Lichteinfall geringer ist. Dadurch sind die
Köpfe dann auch weniger fest
Blattsalate:
Kopfsalat, Eissalat und Kraussalat
In den Sommermonaten haben Kopf-, Eis- und Bataviasalat aus
dem Freiland Saison. Sie gehören zur Lactuca- oder Lattich-Gruppe.
Da alle drei einen mehr oder weniger festen
"Kopf" bilden, bezeichnet man sie auch oft alle als Kopfsalate.
Typisch für die Salate der Lattich-Gruppe ist, dass beim
Anschneiden des Strunks und der Blätter ein milchiger Saft austritt.
- Trotz vieler neuer
Salatarten ist Kopfsalat nach wie vor beliebt. Er schmeckt neutral und ist
deshalb vielseitig zuzubereiten – eine ideale Grundlage für gemischte
Salate aller Art. Wenn die äußeren, harten Blätter des dicken, fest
geschlossenen Kopfes sowie die kräftigen Rippen entfernt sind, können die
Blätter gewaschen und in mundgerechte Stücke gezupft werden. Kopfsalat
gibt es nicht nur in Grün, sondern auch als rote Variante. Diese ist frei
von Bitterstoffen, allerdings weniger lange haltbar. Sein Gewicht kann bis
500g pro Kopf betragen.
- Als besondere
Zuchtrichtung des Kopfsalates hat sich der wesentlich größere Eis- oder
Eisbergsalat etabliert. Die Farbe der fleischigen bis spröden, aber
saftigen Blätter variiert von gelb bis dunkelgrün. Auch rote Sorten sind
bekannt. Wegen seines knackigen Bisses und seiner guten Haltbarkeit fand
der Eissalat schnell Anhänger. So lässt er sich mehrere Tage – auch
angeschnitten oder teilentblättert – problemlos in einem
Kunststoffbehälter oder feuchten Tuch verpackt im Kühlschrank aufbewahren.
- Dekorativ
und schmackhaft sind die gekräuselten Blätter von Eichenlaubsalat, Kraussalat,
Frillice, Lollo rossa und Lollo bionda. Von Mai/Juni bis Oktober kommen
die einzelnen Sorten frisch aus dem Freiland. Vor allem im Winterhalbjahr
werden zusätzlich Kreuzungen aus Eichblatt und Batavia, rote Kraussalate,
Kreuzungen von Kopfsalat und Romana oder Eis-Kraussalat aus dem
Gewächshaus unter dem Namen "Kraussalat" angeboten.
Die roten Salate erhalten Ihre Färbung durch das
Stoffwechselprodukt Anthocyan, dem auch gesundheitlich positive Wirkungen gegen
Krebszellen nachgesagt wird.
·
Feldsalat
ist in den Sommermonaten als Treibhausware auch erhältlich, hat aber seine
eigentliche Saison von Herbst bis Frühjahr; dann ist er als kräftigere
Freilandware erhältlich.
·
Auch
Endiviensalat ist mittlerweile auch im Sommer erhältlich, schmeckt aber im Winter
wesentlich zarter, weil er bei kühleren Temperaturen langsamer wächst und
zarter wird.

Tipps zum Einkauf:
Blattsalate sind aufgrund ihrer meist zarten Struktur ein
wenig empfindlich. Schon beim Einkauf gilt es die sprichwörtliche Spreu vom
Weizen zu trennen.
Hier die wichtigsten Kriterien für den richtigen Einkauf und
die optimale Lagerung für den perfekten Salatgenuss
- Generell gilt: Sie sollten Salat nur nach Bedarf
einkaufen, da er schnell welk wird und vor allem binnen kürzester Zeit
einen hohen Anteil seiner wertvollen Inhaltsstoffe abbaut.
- Ziehen
Sie, wenn möglich, regionale Ware vor, da durch die kurzen Transportwege
ein geringerer Nährstoffverlust gewährleistet ist.
- Freilandware
enthält weniger Nitrat als Salate aus dem Treibhaus und ist daher
gesünder.
- Achten
Sie außerdem auf den Strunk. Dieser sollte hell und frisch aussehen.
- Braune
oder gar schwarze Schnittflächen deuten auf einen älteren Salat hin.
- Darüber
hinaus sollten die Salatblätter natürlich saftig und knackig aussehen.
Tipps zur Lagerung:
- Salate
gerade im Sommer immer möglichst schnell in den Kühlschrank legen und dort
eingewickelt in Zeitung oder ein Tuch lagern, damit sie nicht welk werden
- Bereits
gewaschene Salate halten sich einige Tage in einem verschließbaren
Plastikbehälter im Kühlschrank.
Hierbei
ist es wichtig, dass sie zuvor gut abtropfen zu lassen oder mit einer
Salatschleuder zu trocknen.
- Lagern
Sie außerdem Salate nicht direkt neben Tomaten oder Obst, da diese das
Reifungshormon Ethylen abgeben.
Die Folge
sind braune Flecken auf dem Salat und die Verkürzung seiner Lagerzeit.
Unser Rezept-Tipp: „Gertrudenhof
Sommersalat“ und sehen Sie das Video „Sommersalate: knackig frisch“
auf dem Gertrudenhof youtube-Kanal!
