Nüsse
schmecken und liefern wertvolle Vitamine.
Besonders beliebt sind sie zu Weihnachten - wer aber sein Gedächtnis fit halten will, sollte sie öfter essen. Nüsse enthalten neben wertvollen Mineralstoffen auch gesunde Fette. Doch welche Sorten sind die besten Fitmacher? Erfahren SIE hier alle Tricks und Tipps rund um die Nuss!


Kein
Wunder, dass bis heute Walnüsse in keiner Packung Studentenfutter fehlen:
Die
Kombination aus B-Vitaminen, Folsäure und Lecithin hilft den
kleinen grauen Zellen und Nerven tatsächlich auf die Sprünge.
Und
wenn mal wieder der Stress das Gehirn blockiert, kann Magnesium aus
den Walnusskernen die Konzentration fördern.
Für
den herbstlichen Speiseplan kommt die Walnuss also genau richtig:
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Walnüsse
sind reich an Vitamin E und dem Spurenelement Selen.
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Auch
fürs Herz sind sie gut: der tägliche Verzehr von Walnüssen kann
das Infarktrisiko deutlich senken; verantwortlich dafür sind die Omega-3-Fettsäuren.
Die Produktion und Freisetzung von „Glücksbotenstoffen“ wie Serotonin
ist abhängig von solch gesunden Fettsäuren.
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Aber
auch der Genuss kommt nicht zu kurz: Gourmets wissen lange Herbstabende mit genussvollen
Nüssen aus dem französischen Grenoble, die als die besten die es gibt
gelten, zu schätzen. Der Geschmack ist süßlich und leicht herb und sehr
intensiv. Seit Jahren gibt es diese im reichhaltigen Sortiment des
Gertrudenhofes.
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Walnüsse
kann man nicht nur genüsslich knacken und roh verspeisen, sondern auch hervorragend
in Menüs integrieren, zum Beispiel in Pastas oder Füllungen wie zum
Beispiel für Geflügel.
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Man
kann sie geröstet und gehackt über den Salat oder die Suppe geben und Müslis,
Joghurt oder Quarkspeisen mit ihnen ergänzen.
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Gut
eignen sie sich als Energiespender beim Sport oder als
Pausensnack beim Wandern.
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Aber Vorsicht: Nüsse sind wahre Kalorienbomben,
denn sie enthalten jede Menge Fett. Das besteht zwar hauptsächlich aus
wertvollen ungesättigten Fettsäuren, die ebenfalls wirksam vor
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall, schützen
und den Cholesterinspiegel senken. Trotzdem: zu viel Fett macht dick und
deshalb sollte man Nüsse in Maßen und nicht in Massen genießen.
Alle
Nussarten im Überblick:
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Walnüsse sind ein Stärkungsmittel und eignen sich für Menschen, die an
Nervenentzündungen, Rheuma und Osteoporose leiden. Auch für Kinder sind
Walnüsse ideal. Die Nuss wirkt Akne entgegen und reguliert die Drüsentätigkeit.
Hier
ein paar leckere Rezepte mit Walnüssen:
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„Leckere Plätzchen Variationen mit Nuss und
Mandel!“
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„Walnuss-Eis mit karamellisierten
Walnüssen“


Walnüsse und Haselnüsse aus deutschem heimischen Anbau sind am besten.
Dank
ihrer kurzen Transportwege und Lagerzeiten schmecken sie am aromatischsten.
Leider werden Nüsse in Deutschland – außer im eigenen Garten - kaum kultiviert.
Ebenso aromatisch, aber leider recht teuer sind Wal- und Haselnüsse aus
Frankreich. Die sind allerdings nur in hochwertigen Obst- und Gemüseläden oder
auf dem Markt erhältlich. Günstiger, aber nicht ganz so aromatisch sind dagegen
die Hasel- und Walnüsse aus Kalifornien, der Türkei, Israel, Kanada und den
USA. In diesen Ländern werden die Nüsse häufig in Massenproduktion hergestellt.
Das drückt den Preis, schlägt sich aber auch in der Qualität nieder. Dies ist
die Ware die man meist in den Supermärkten findet.
Der
Kunde kann sich also einmal wieder entscheiden, zwischen Masse und Klasse!
Paranüsse und Cashewkerne kommen hauptsächlich aus
Lateinamerika und Südamerika sowie Thailand, China und Indonesien. Paranüsse
und Cashewkerne dürfen nicht ranzig riechen, dann sind sie alt und schmecken
nicht mehr! Tipp: Nie geröstete Cashewkerne kaufen, denn so
können Sie nicht mehr erkennen, ob die Nüsse vielleicht schon
"überfällig" waren. Zwischen den Angeboten der einzelnen Länder gibt
es keine Qualitätsunterschiede, Sie können also getrost zu den günstigsten
greifen.
Erdnüsse und Pistazien: Erdnüsse kommen hauptsächlich aus
Israel und Nordafrika, dem Iran und Irak sowie aus Amerika. Um die
Weihnachtszeit schmecken sie am besten, denn dann wird die frische Ernte
angeboten. Die besten Pistazien stammen aus der Türkei und Griechenland.
Macadamia-Nüsse: Diese Sorte wird in Australien und Neuseeland
angebaut und im November/Dezember geerntet, wenn am anderen Ende der Welt
Sommer herrscht. Für uns bedeutet das: In der Weihnachtszeit kommen die
frischesten Macadamia-Nüsse in den deutschen Handel.
Maronen: Die besten und größten Maronen kommen aus Frankreich,
der Türkei und Italien. Bei uns verbreitet ist eher die kleinere Schwester, die
Esskastanie, die nicht ganz so aromatisch schmeckt wie die großen Maronen.
Nüsse in der Schale:
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Bei
Nüssen in der Schale gibt der Schütteltest Auskunft über die
Qualität. Klappert die Frucht, ist sie bereits eingetrocknet, also alt oder
schon verschimmelt. Einzige Ausnahme bildet die Kokosnuss: gluckert die Milch
beim Schütteln heftig, ist sie richtig frisch.
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Kaufen
Sie Nüsse in der Schale niemals in Plastikverpackungen! Darin
kann sich Feuchtigkeit bilden, die Schimmelbildung fördert. Frische Nüsse
deshalb nur im Netz oder in der Holzkiste kaufen, darin können sie atmen und
sind länger haltbar.
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Nüsse
sollten niemals speckig aussehen, denn dann ist möglicherweise
das Fett ranzig. Das heißt: die Nüsse sind schon verdorben. Und verdorbene
Nüsse können zu Magen-Darm-Verstimmungen führen.
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Prinzipiell
gilt: je weißer das Nussfleisch, desto frischer die Nuss - je
gelblicher, desto älter. Lassen Sie sich deshalb, z. B. im Gemüse- oder
Obstladen, eine Nuss aufmachen und überprüfen Sie selbst, ob die Nuss frisch
ist, also von der diesjährigen Ernte stammt.
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Außerdem
sollte die Schale unverletzt sein und die Nuss eine kräftige Farbe haben,
also nicht grau oder bereits angetrocknet aussehen. Das nämlich wäre ebenfalls ein
Zeichen für zu alte Nüsse. Wichtig ist auch, dass die Schale keine
schwarzen Stellen aufweist, denn die wären ein Zeichen für Schimmel.
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Hände weg von Nüssen, die muffig riechen. Bei solchen Nüssen ist das
Fett bereits ranzig geworden, das heißt: sie sind schlecht.
geschälte, abgepackte Nüsse:
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Geschälte
und abgepackte Nüsse haben den Vorteil, dass man Schimmel leichter erkennen
kann. Aber Vorsicht, wenn die Nüsse schon einen weißen Flaum haben oder man in
der Packung bereits Staub erkennen kann: Dann sind die Nüsse nicht nur alt,
sondern können bereits verschimmelt sein. Dann heißt es unter allen Umständen:
Finger weg!
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Ähnliches
gilt auch für Verpackungen, in denen sich feine Fäden zwischen den einzelnen
Nüssen ziehen. Der Grund: in diesen Tüten hat sich Ungeziefer, in der Regel
Mehlmotten, breit gemacht, deren Maden beim Verpuppen feine Fäden spinnen. Hier
gilt: Die Packung auf keinen Fall kaufen, oder - wenn Sie die Fäden erst zu
Hause entdecken - die Nusstüte ungeöffnet in den Müll werfen.
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Geschälte
Nüsse sollte man dunkel und trocken, bei einer Temperatur von 10 bis 15
Grad und vor allem luftdicht aufbewahren. Der Grund: Die Nüsse trocknen
sonst aus, verlieren an Aroma und an wertvollen Inhaltsstoffen. Ist der Raum dagegen
zu feucht, bildet sich schnell auf oder in der Nuss Schimmel.
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Verschimmelte
Nüsse sind gefährlich, denn die Schimmelpilze enthalten gefährliche, so
genannte Aflatoxine, die auf Dauer sogar Krebs und Lebertumore verursachen können.
Daher sollte man auch nie Nüsse essen, die vom Baum gefallen sind und bereits
mehrere Tage auf der nassen Erde gelegen haben.
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Tipp:
Nüsse zur längeren Aufbewahrung am besten immer in der Schale kaufen.
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Nüsse
sind dann ungesund wenn sie ranzig oder verschimmelt sind. Die Giftstoffe
können auch durch Kochen, Backen oder Braten nicht zerstört werden. Also, am
besten sofort in den Müll damit.
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Außerdem
gilt: auf gesalzene Knabberartikel, wie z. B. Erdnüsse, sollte man besser verzichten. Der Grund: Sie enthalten
oft nur minderwertiges Kochsalz, das zu Bluthochdruck führen kann und die
Nieren unnötig belastet. Wer auf Knabberartikel dennoch nicht verzichten
möchte, sollte darauf achten, dass die Nüsse mit gesundem Jodsalz gewürzt sind
und kein Glutamat auf der Zutatenliste steht. Denn das kann bei empfindlichen
Menschen allergische Reaktionen verursachen.
Achtung mit Salz! Die Niere kann pro Tag nur 5 g Salz verarbeiten, sonst wird
im Körper zu viel Wasser gebunden. Das führt zu Venenproblemen, geschwollenen
Beinen und einem gestörten Stoffwechsel. Deshalb so wenig wie möglich gesalzene
Nüsse essen.
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Nüsse
besitzen ein sehr starkes, allergenes Potenzial. Das heißt, sie können schwere
allergische Reaktionen hervorrufen.
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Typische
Symptome sind z. B. triefende Nase, juckende Augen, asthmatische Beschwerden
sowie akneähnlicher Hautausschlag.
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Wer
bereits unter Pollenallergie leidet, sollte auch mit Nüssen vorsichtig sein.
Häufig treten Nussallergien nämlich als so genannte "Kreuzreaktion"
auf. Das heißt, wer z. B. allergisch auf Birken- und Haselnusspollen reagiert,
hat meist auch schon mit kleinsten Mengen von Nüssen Probleme.
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Für
Allergiker heißt es deshalb aufgepasst bei Haselnüssen, Walnüssen und
Erdnüssen. Obwohl die Erdnuss botanisch gesehen gar keine Nuss ist, kann sie
bei Allergikern schwere anaphylaktische Reaktionen (Kreislaufbeschwerden) bis
hin zum anaphylaktischen Schock (Kreislaufzusammenbruch) auslösen bis hin zu
erstickungsähnlichen Anfällen.
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Allergien
gegen Para-, Peka- oder Cashewnüsse treten hingegen nur selten auf. Am
verträglichsten ist die Kokosnuss.
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Nussallergiker
sollten deshalb besser z. B. zu Leinsamen, Sesam oder Kürbiskernen greifen.
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Vorsicht
auch bei Glasuren, Krokant, Marzipan, Nougat, Nougatcreme, Kokosmilch,
Kokosraspeln, Mandellikör, Margarine, Nussfetten und –ölen. Sie werden in der
Regel mit Nüssen produziert. Versteckt können Nüsse ebenfalls enthalten sein,
z. B. in: Bonbons, Wurst, Käse, Fertigprodukten, Pralinen, Backwaren, Müsli,
Soßenbinder und Speiseeis.
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Seit
Dezember 2005 reicht der Hinweis "kann Spuren von Nüssen enthalten"
auf Verpackungen nicht mehr aus. Die Hersteller müssen jetzt genau angeben,
welche Nüsse in dem Lebensmittel enthalten sind. Ein entsprechender Vermerk
steht auf der Verpackung. Metzgereien und Bäckereien haben so genannte
Zutatenlisten, in denen die genaue Zusammensetzung der Wurst oder des Brotes
aufgeführt ist, und die man bei Bedarf einsehen kann.
Die
Kokosnuss ist mit einem einfachen Nussknacker nicht zu schälen.
Unsere
Empfehlung: Einfach mit einem spitzen Nagel die dunklen, schwarzen Keimstellen
der Kokosnuss durchbohren, bis man ans Innere der Nuss gelangt. Dann die Milch
abgießen. Danach kann man die Schale leicht mit einer Säge öffnen und das
Fruchtfleisch mit einem Messer herauslösen.
Tipp: Hartnäckige Walnüsse, die auch der Nussknacker nicht
schafft für kurze Zeit (ca. 1 Stunde) ins Gefrierfach legen. Danach lässt sich
fast jede Nuss knacken, denn die Minustemperaturen schwächen die Struktur der
Schale.
Vorbereiten und Anrösten:
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Um
das optimale Aroma zu erhalten, sollte man immer in der Schale einkaufen und
erst zu Hause mahlen oder zerhacken.
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Bei
Wal- und Haselnüssen sowie Mandeln muss außer der Schale zusätzlich noch die
Haut entfernt werden, die bitter schmeckt.
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Besonders
einfach geht das mit folgendem Trick: Die Wal- und Haselnüsse auf ein mit
Backpapier belegtes Blech legen und in einem auf 150° vorgeheizten Backofen für
ca. 7 Minuten anrösten.
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Danach
die Nüsse in ein Handtuch wickeln und zwischen beiden Händen kräftig hin- und
herreiben. Die Haut der Nüsse blättert dadurch einfach ab.
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Mandeln
dagegen müssen Sie für ca. eine Minute in einen Topf mit leicht kochendem
Wasser geben.
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Danach
die Mandeln ebenfalls in ein Handtuch legen und zwischen den Händen kräftig
hin- und herreiben, bis die Haut abfällt.
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Bevor
die Nüsse weiter verarbeitet werden, sollten Sie sie kurz im Backofen rösten.
Der Grund: durch das Rösten kann sich das Aroma am besten entfalten. Außerdem kann
der Körper Mineralstoffe aus gerösteten Nüssen viel besser aufnehmen.
Backen:
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Dazu
eignen sich am besten Maronen bzw. Kastanien.
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Und
so werden sie genauso knusprig und aromatisch wie vom "Maronimann":
einfach mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Schale ritzen. Danach die
Maronen bei 150°C für ca. 20 bis 25 Minuten auf ein Blech in den vorgeheizten
Backofen geben.
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Danach
lassen sie sich ganz einfach schälen. Entfernen Sie auch die dünne, braune
Haut, da sie einen sehr bitteren Eigengeschmack hat.
Rösten:
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Mandeln,
Haselnüsse oder Walnüsse in ganzer, geschälter Form in einer beschichteten
Pfanne ohne Fett ca. 3 Minuten von allen Seiten rösten. Danach erst hacken oder
mahlen. So verlieren die Nüsse durch die Hitze am wenigsten Öl und werden durch
das Rösten nicht trocken.
Mahlen:
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Die
Nüsse einfach in einen Mixer geben und zuerst auf kleiner Stufe und danach nur
so lange auf höchster Stufe mahlen, bis sie die gewünschte Feinheit erreicht
haben.
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Wichtig: Auf gar keinen Fall die Nüsse von Anfang an auf hoher Stufe mahlen,
sonst lösen sich zu viele Fette und das Ganze wird zu einer matschigen Paste.
Hacken:
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Dazu
einfach die geknackten Nüsse in ein Handtuch legen, gut einwickeln und die
Enden fest zusammen halten. Die Nüsse dann mit einem Nudelholz so lange
zerstoßen, bis sie die gewünschte Größe haben.
Kochen:
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Dazu
eignen sich nur Esskastanien: Die müssen vor dem Kochen zuerst oben mit einem
scharfen Messer kreuzförmig eingeritzt werden, damit man sie später besser
schälen kann.
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Dann
müssen sie für 15 bis 20 Minuten in wallendem Wasser gekocht werden. Danach die
Schale und die Haut entfernen.
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Diese
Methode ist am besten, wenn Sie die Esskastanien für Füllungen oder als Beilage
weiterverarbeiten.
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Am
besten schmecken Kastanien, wenn man sie karamellisiert. Und das geht ganz
einfach: Zuerst 50 g Zucker in einem Topf bei niedriger Hitze leicht braun
werden lassen, dann 500 g Esskastanien dazu geben, kurz anrösten und zum
Schluss mit 100 ml Orangensaft abschmecken. Schmeckt prima z. B. zu allen Wildfleischsorten.
Wichtig: Man sollte Nüsse nie braten, denn dabei brennen sie
zu schnell an.
Tischdekoration aus Kokosnüssen:
Sie benötigen dazu eine Kokosnuss, einen leeren Blumenübertopf (ca. 15 cm
Durchmesser), getrocknetes Moos, einige kleine Äste ohne Blätter sowie eine
Rolle Golddraht (erhältlich z. B. im Bastelladen).
Zunächst die Kokosnuss rundum mit Moos und den getrockneten Zweigen verpacken
und mit Golddraht umwickeln. Danach die verzierte Nuss in den Übertopf stellen und
in der Mitte des Tisches als festliche Dekoration verwenden.
Adventsschale mit Walnüssen:
Sie brauchen dazu ca. 10 ganze Walnüsse in Schale, ein ca. 30 cm langes Stück
Rinde, 3 – 5 ganze Zimtstangen, 3 – 5 getrocknete Limonenscheiben, etwas Moos
und trockene Zweige sowie eine Heißklebepistole.
Zuerst auf der Außenseite der Rinde die Zweige sowie die Walnüsse abwechselnd
mit der Heißklebepistole fixieren. Nun das Moos dazwischen legen, darauf die
Zimtstangen und Limonenscheiben dekorieren. Dieses Gesteck verbreitet im Raum
einen herrlich weihnachtlichen Duft.
Deko-Kette mit Erdnüssen:
Dazu brauchen Sie ca. 1 Kilo Erdnüsse in Schale und eine Rolle so genannten
Bouillondraht (fester Draht mit Stoff, z. B. in Dekoläden erhältlich).
Einfach die Erdnüsse im Abstand von ca. 5 cm auf dem Draht aufperlen. So
erhalten Sie eine festliche Kette, die z. B. als Fensterdekoration oder
Weihnachtsbaumkette verwendet werden kann.