Ein gesunder
Knabberspaß unter der harten Schale:
Nüsse, Mandeln
und Maronen beim Gertrudenhof

Sehen Sie hier das Video
„Nüsse, Mandeln und
Maronen“ auf dem Gertrudenhof
youtube-Kanal!
Besonders beliebt sind sie zu Weihnachten:
wer aber sein Gedächtnis fit halten will, sollte sie öfter essen:
Denn Nüsse schmecken nicht nur richtig lecker, sondern
liefern wertvolle Mineralstoffe, Vitamine, sowie gesunde Fette:
Erfahren SIE hier alle Tricks und Tipps rund um Nüsse,
Mandeln und Maronen!
Kein Wunder, dass bis heute Walnüsse in
keiner Packung Studentenfutter fehlen:
Die Kombination aus B-Vitaminen,
Folsäure und Lecithin hilft den kleinen grauen Zellen und Nerven
tatsächlich auf die Sprünge.
Und wenn mal wieder der Stress das Gehirn
blockiert, kann Magnesium aus den Walnusskernen die
Konzentration fördern.
Für den herbstlichen Speiseplan kommt die
Walnuss also genau richtig:
- Walnüsse
sind reich an Vitamin E und dem Spurenelement Selen.
- Auch
fürs Herz sind sie gut: der tägliche Verzehr von Walnüssen
kann das Infarktrisiko deutlich senken; verantwortlich dafür sind die Omega-3-Fettsäuren.
Die Produktion und Freisetzung von „Glücksbotenstoffen“ wie
Serotonin ist abhängig von solch gesunden Fettsäuren.
- Aber
auch der Genuss kommt nicht zu kurz: Gourmets wissen lange Herbstabende
mit genussvollen Nüssen aus dem französischen Grenoble, die
als die besten die es gibt gelten, zu schätzen. Der Geschmack ist süßlich
und leicht herb und sehr intensiv. Seit Jahren gibt es diese im
reichhaltigen Sortiment des Gertrudenhofes.
- Walnüsse
kann man nicht nur genüsslich knacken und roh verspeisen, sondern auch hervorragend
in Menüs integrieren, zum Beispiel in Pastas oder Füllungen wie
zum Beispiel für Geflügel.
- Man
kann sie geröstet und gehackt über den Salat oder die Suppe geben und
Müslis, Joghurt oder Quarkspeisen mit ihnen ergänzen.
- Gut
eignen sie sich als Energiespender beim Sport oder als
Pausensnack beim Wandern.
- Aber
Vorsicht: Nüsse sind wahre Kalorienbomben, denn sie
enthalten jede Menge Fett. Das besteht zwar hauptsächlich aus
wertvollen ungesättigten Fettsäuren, die ebenfalls wirksam vor
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall,
schützen und den Cholesterinspiegel senken. Trotzdem: zu viel Fett macht
dick und deshalb sollte man Nüsse in Maßen und nicht in Massen
genießen.
Alle Nussarten im Überblick:
- Walnüsse
sind ein Stärkungsmittel und eignen sich für Menschen, die an
Nervenentzündungen, Rheuma und Osteoporose leiden. Auch für Kinder sind
Walnüsse ideal. Die Nuss wirkt Akne entgegen und reguliert die
Drüsentätigkeit.
- Haselnüsse
sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen; sie wirken blutstillend und
gefäßverengend – wer zu hohem Blutdruck neigt sollte sie deshalb meiden.
- Paranüsse
wirken wohltuend auf den Magen und werden bei Gastritis empfohlen.
- Mandeln
sollen bei Rückenschmerzen und Entzündungen im Beckenbereich Linderung
bringen. Auch für Frauen im Kinderbett eine gute Nahrungsergänzung.
- Erdnüsse
sind eigentlich keine wirklichen Nüsse, sondern nur unterirdisch wachsende
Samen der Erdnusspflanze. Sie sind reich an Vitaminen E und B.
Woher
kommen die Nüsse?
Walnüsse und Haselnüsse
aus deutschem heimischen Anbau sind am besten.
Dank ihrer kurzen Transportwege und
Lagerzeiten schmecken sie am aromatischsten. Leider werden Nüsse in Deutschland
– außer im eigenen Garten - kaum kultiviert.
Ebenso aromatisch, aber leider recht teuer sind Wal- und Haselnüsse aus
Frankreich. Die sind allerdings nur in hochwertigen Obst- und Gemüseläden oder
auf dem Markt erhältlich. Günstiger, aber nicht ganz so aromatisch sind dagegen
die Hasel- und Walnüsse aus Kalifornien, der Türkei, Israel, Kanada und den
USA. In diesen Ländern werden die Nüsse häufig in Massenproduktion hergestellt.
Das drückt den Preis, schlägt sich aber auch in der Qualität nieder. Dies ist die
Ware die man meist in den Supermärkten findet.
Der Kunde kann sich also einmal wieder
entscheiden, zwischen Masse und Klasse!
Paranüsse und
Cashewkerne kommen hauptsächlich aus Lateinamerika und
Südamerika sowie Thailand, China und Indonesien. Paranüsse und Cashewkerne
dürfen nicht ranzig riechen, dann sind sie alt und schmecken nicht mehr! Tipp: Nie geröstete
Cashewkerne kaufen, denn so können Sie nicht mehr erkennen, ob die Nüsse
vielleicht schon "überfällig" waren. Zwischen den Angeboten der
einzelnen Länder gibt es keine Qualitätsunterschiede, Sie können also getrost
zu den günstigsten greifen.
Erdnüsse und Pistazien:
Erdnüsse kommen hauptsächlich aus Israel und Nordafrika, dem Iran und Irak
sowie aus Amerika. Um die Weihnachtszeit schmecken sie am besten, denn dann
wird die frische Ernte angeboten. Die besten Pistazien stammen aus der Türkei
und Griechenland.
Macadamia-Nüsse:
Diese Sorte wird in Australien und Neuseeland angebaut und im November/Dezember
geerntet, wenn am anderen Ende der Welt Sommer herrscht. Für uns bedeutet das:
In der Weihnachtszeit kommen die frischesten Macadamia-Nüsse in den deutschen
Handel.
Maronen:
Die besten und größten Maronen kommen aus Frankreich, der Türkei und Italien.
Bei uns verbreitet ist eher die kleinere Schwester, die Esskastanie, die nicht
ganz so aromatisch schmeckt wie die großen Maronen.
Worauf
sollte man beim Nusseinkauf achten?
Nüsse in der
Schale:
·
Bei Nüssen in der Schale gibt der Schütteltest
Auskunft über die Qualität. Klappert die Frucht, ist sie bereits eingetrocknet,
also alt oder schon verschimmelt. Einzige Ausnahme bildet die Kokosnuss:
gluckert die Milch beim Schütteln heftig, ist sie richtig frisch.
·
Kaufen Sie Nüsse in der Schale niemals
in Plastikverpackungen! Darin kann sich Feuchtigkeit bilden, die
Schimmelbildung fördert. Frische Nüsse deshalb nur im Netz oder in der
Holzkiste kaufen, darin können sie atmen und sind länger haltbar.
·
Nüsse sollten niemals speckig
aussehen, denn dann ist möglicherweise das Fett ranzig. Das heißt: die
Nüsse sind schon verdorben. Und verdorbene Nüsse können zu
Magen-Darm-Verstimmungen führen.
·
Prinzipiell gilt: je weißer das
Nussfleisch, desto frischer die Nuss - je gelblicher, desto älter.
Lassen Sie sich deshalb, z. B. im Gemüse- oder Obstladen, eine Nuss aufmachen
und überprüfen Sie selbst, ob die Nuss frisch ist, also von der diesjährigen
Ernte stammt.
·
Außerdem sollte die Schale
unverletzt sein und die Nuss eine kräftige Farbe haben, also nicht grau
oder bereits angetrocknet aussehen. Das nämlich wäre ebenfalls ein Zeichen für
zu alte Nüsse. Wichtig ist auch, dass die Schale keine schwarzen Stellen
aufweist, denn die wären ein Zeichen für Schimmel.
·
Hände weg von Nüssen, die muffig
riechen. Bei solchen Nüssen ist das Fett bereits
ranzig geworden, das heißt: sie sind schlecht.
geschälte,
abgepackte Nüsse:
·
Geschälte und abgepackte Nüsse haben
den Vorteil, dass man Schimmel leichter erkennen kann. Aber Vorsicht, wenn die
Nüsse schon einen weißen Flaum haben oder man in der Packung bereits Staub
erkennen kann: Dann sind die Nüsse nicht nur alt, sondern können bereits
verschimmelt sein. Dann heißt es unter allen Umständen: Finger weg!
·
Ähnliches gilt auch für Verpackungen,
in denen sich feine Fäden zwischen den einzelnen Nüssen ziehen. Der Grund: in
diesen Tüten hat sich Ungeziefer, in der Regel Mehlmotten, breit gemacht, deren
Maden beim Verpuppen feine Fäden spinnen. Hier gilt: Die Packung auf keinen
Fall kaufen, oder - wenn Sie die Fäden erst zu Hause entdecken - die Nusstüte
ungeöffnet in den Müll werfen.

Wie
lagert man Nüsse richtig?
- Geschälte
Nüsse sollte man dunkel und trocken, bei einer Temperatur von 10 bis
15 Grad und vor allem luftdicht aufbewahren. Der Grund: Die Nüsse trocknen
sonst aus, verlieren an Aroma und an wertvollen Inhaltsstoffen. Ist der
Raum dagegen zu feucht, bildet sich schnell auf oder in der Nuss Schimmel.
- Frische
Nüsse sollten Sie dagegen am besten in einer Holzkiste oder in einem Netz
lagern, damit genügend Sauerstoff herankommt.
Wichtig:
Nüsse nicht länger als sechs Monate aufbewahren, sonst verlieren sie an
Aroma. Angebrochene Nusspackungen, wie z. B. gehobelte Mandeln, in
Schraubgläsern oder festverschließbaren Kunststoffgefäßen lagern, da Nüsse
leicht Gerüche aus der Umgebung annehmen und schnell ranzig werden können.
Die angebrochene Packung nicht länger als 8 bis 12 Wochen aufbewahren.
Wann
sind Nüsse ungesund?
- Verschimmelte
Nüsse sind gefährlich, denn die Schimmelpilze enthalten gefährliche, so
genannte Aflatoxine, die auf Dauer sogar Krebs und Lebertumore verursachen
können. Daher sollte man auch nie Nüsse essen, die vom Baum gefallen sind
und bereits mehrere Tage auf der nassen Erde gelegen haben.
- Tipp:
Nüsse zur längeren Aufbewahrung am besten immer in der Schale kaufen.
- Nüsse
sind dann ungesund wenn sie ranzig oder verschimmelt sind. Die Giftstoffe
können auch durch Kochen, Backen oder Braten nicht zerstört werden. Also,
am besten sofort in den Müll damit.
- Außerdem
gilt: auf gesalzene Knabberartikel, wie z. B. Erdnüsse, sollte man besser verzichten. Der Grund: Sie
enthalten oft nur minderwertiges Kochsalz, das zu Bluthochdruck führen
kann und die Nieren unnötig belastet. Wer auf Knabberartikel dennoch nicht
verzichten möchte, sollte darauf achten, dass die Nüsse mit gesundem
Jodsalz gewürzt sind und kein Glutamat auf der Zutatenliste steht. Denn
das kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen verursachen.
Achtung mit Salz! Die Niere kann pro Tag nur 5 g Salz verarbeiten, sonst
wird im Körper zu viel Wasser gebunden. Das führt zu Venenproblemen,
geschwollenen Beinen und einem gestörten Stoffwechsel. Deshalb so wenig
wie möglich gesalzene Nüsse essen.
Allergisch
auf Nüsse?
- Nüsse
besitzen ein sehr starkes, allergenes Potenzial. Das heißt, sie können
schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
- Typische
Symptome sind z. B. triefende Nase, juckende Augen, asthmatische
Beschwerden sowie akneähnlicher Hautausschlag.
- Wer
bereits unter Pollenallergie leidet, sollte auch mit Nüssen vorsichtig
sein. Häufig treten Nussallergien nämlich als so genannte
"Kreuzreaktion" auf. Das heißt, wer z. B. allergisch auf Birken-
und Haselnusspollen reagiert, hat meist auch schon mit kleinsten Mengen
von Nüssen Probleme.
- Für
Allergiker heißt es deshalb aufgepasst bei Haselnüssen, Walnüssen und
Erdnüssen. Obwohl die Erdnuss botanisch gesehen gar keine Nuss ist, kann
sie bei Allergikern schwere anaphylaktische Reaktionen
(Kreislaufbeschwerden) bis hin zum anaphylaktischen Schock
(Kreislaufzusammenbruch) auslösen bis hin zu erstickungsähnlichen
Anfällen.
- Allergien
gegen Para-, Peka- oder Cashewnüsse treten hingegen nur selten auf. Am
verträglichsten ist die Kokosnuss.
- Nussallergiker
sollten deshalb besser z. B. zu Leinsamen, Sesam oder Kürbiskernen greifen.
- Vorsicht
auch bei Glasuren, Krokant, Marzipan, Nougat, Nougatcreme, Kokosmilch,
Kokosraspeln, Mandellikör, Margarine, Nussfetten und –ölen. Sie werden in
der Regel mit Nüssen produziert. Versteckt können Nüsse ebenfalls
enthalten sein, z. B. in: Bonbons, Wurst, Käse, Fertigprodukten, Pralinen,
Backwaren, Müsli, Soßenbinder und Speiseeis.
- Seit
Dezember 2005 reicht der Hinweis "kann Spuren von Nüssen
enthalten" auf Verpackungen nicht mehr aus. Die Hersteller müssen
jetzt genau angeben, welche Nüsse in dem Lebensmittel enthalten sind. Ein
entsprechender Vermerk steht auf der Verpackung. Metzgereien und
Bäckereien haben so genannte Zutatenlisten, in denen die genaue
Zusammensetzung der Wurst oder des Brotes aufgeführt ist, und die man bei
Bedarf einsehen kann.
Wie
knackt man Kokosnüsse am besten?
Die Kokosnuss ist mit einem einfachen
Nussknacker nicht zu schälen.
Unsere Empfehlung: Einfach mit einem spitzen
Nagel die dunklen, schwarzen Keimstellen der Kokosnuss durchbohren, bis man ans
Innere der Nuss gelangt. Dann die Milch abgießen. Danach kann man die Schale
leicht mit einer Säge öffnen und das Fruchtfleisch mit einem Messer
herauslösen.
Tipp:
Hartnäckige Walnüsse, die auch der Nussknacker nicht schafft für kurze Zeit
(ca. 1 Stunde) ins Gefrierfach legen. Danach lässt sich fast jede Nuss knacken,
denn die Minustemperaturen schwächen die Struktur der Schale.
Wie kann man mit
Nüssen Gerichte verfeinern?
- Winterlicher
Salat (wie z. B. Feldsalat oder Radicchio):
50 g Walnüsse schälen, rösten, hacken und zum Schluss über den auf Tellern
angerichteten Salat streuen.
- Fisch
(wie z. B. Viktoriabarschfilet und Kabeljau):
Die Filets (ca. 400 g) in Rapsöl braten und mit Currysauce servieren. Für
die Currysauce 30 g Currypaste (z. B. aus dem Asia-Shop), 125 ml Wasser
und 125 ml Kokosmilch in einen Topf geben, zu einer Masse verrühren und
erhitzen. Das Ganze mit dem Fisch auf einen Teller geben. Nun ca. 30 g
geröstete und gehackte Cashewkerne darüber geben und servieren.
Achtung:
Nüsse zum Verfeinern immer erst am Schluss über den Fisch geben und die
Filets nicht vor dem Backen darin wenden. Sonst verbrennen die Nüsse und
schmecken nicht mehr.
- Geflügelgeschnetzeltes
mit Ananas und Erdnüssen: Zunächst die
Putenbrust (400 g) in Streifen schneiden und in etwas Rapsöl anbraten.
Danach ½ gewürfelte Zwiebel dazugeben und so lange weiterbraten, bis das
Fleisch gar ist. Nun ¼ gewürfelte und geschälte Ananas mit in die Pfanne
geben und ca. 2 Minuten weiterbraten. Anschließend 100 g geröstete
Erdnüsse und 50 g Creme fraîche hinzufügen. Alles kurz aufkochen lassen,
mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und servieren. Tipp: Dazu passt z.
B. gekochter Reis (160 g roher Reis).
- Mousse
au Chocolat mit gerösteten Mandeln: Über
dunkle Mousse au Chocolat ca. 20 g geröstete Mandelblättchen pro Portion
darüber streuen.
- Dunkles
Fleisch (z. B. Reh, Wildschwein, Rindfleisch):
Das fertig gebratene oder gegarte Fleisch mit gerösteten und gehackten
Macadamia-Nüssen verfeinern. Dazu einfach 20 g der Nüsse vor dem Servieren
über das Fleisch streuen.

Nüsse richtig zubereiten
Vorbereiten und Anrösten:
- Um
das optimale Aroma zu erhalten, sollte man immer in der Schale einkaufen
und erst zu Hause mahlen oder zerhacken.
- Bei
Wal- und Haselnüssen sowie Mandeln muss außer der Schale zusätzlich noch
die Haut entfernt werden, die bitter schmeckt.
- Besonders
einfach geht das mit folgendem Trick: Die Wal- und Haselnüsse auf ein mit
Backpapier belegtes Blech legen und in einem auf 150° vorgeheizten
Backofen für ca. 7 Minuten anrösten.
- Danach
die Nüsse in ein Handtuch wickeln und zwischen beiden Händen kräftig hin-
und herreiben. Die Haut der Nüsse blättert dadurch einfach ab.
- Mandeln
dagegen müssen Sie für ca. eine Minute in einen Topf mit leicht kochendem
Wasser geben.
- Danach
die Mandeln ebenfalls in ein Handtuch legen und zwischen den Händen
kräftig hin- und herreiben, bis die Haut abfällt.
- Bevor
die Nüsse weiter verarbeitet werden, sollten Sie sie kurz im Backofen
rösten. Der Grund: durch das Rösten kann sich das Aroma am besten
entfalten. Außerdem kann der Körper Mineralstoffe aus gerösteten Nüssen
viel besser aufnehmen.
Backen:
- Dazu
eignen sich am besten Maronen bzw. Kastanien.
- Und
so werden sie genauso knusprig und aromatisch wie vom
"Maronimann": einfach mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die
Schale ritzen. Danach die Maronen bei 150°C für ca. 20 bis 25 Minuten auf
ein Blech in den vorgeheizten Backofen geben.
- Danach
lassen sie sich ganz einfach schälen. Entfernen Sie auch die dünne, braune
Haut, da sie einen sehr bitteren Eigengeschmack hat.
Rösten:
- Mandeln,
Haselnüsse oder Walnüsse in ganzer, geschälter Form in einer beschichteten
Pfanne ohne Fett ca. 3 Minuten von allen Seiten rösten. Danach erst hacken
oder mahlen. So verlieren die Nüsse durch die Hitze am wenigsten Öl und
werden durch das Rösten nicht trocken.
Mahlen:
- Die
Nüsse einfach in einen Mixer geben und zuerst auf kleiner Stufe und danach
nur so lange auf höchster Stufe mahlen, bis sie die gewünschte Feinheit
erreicht haben.
- Wichtig:
Auf gar keinen Fall die Nüsse von Anfang an auf hoher Stufe mahlen, sonst
lösen sich zu viele Fette und das Ganze wird zu einer matschigen Paste.
Hacken:
- Dazu
einfach die geknackten Nüsse in ein Handtuch legen, gut einwickeln und die
Enden fest zusammen halten. Die Nüsse dann mit einem Nudelholz so lange
zerstoßen, bis sie die gewünschte Größe haben.
Kochen:
- Dazu
eignen sich nur Esskastanien: Die müssen vor dem Kochen zuerst oben mit
einem scharfen Messer kreuzförmig eingeritzt werden, damit man sie später besser
schälen kann.
- Dann
müssen sie für 15 bis 20 Minuten in wallendem Wasser gekocht werden.
Danach die Schale und die Haut entfernen.
- Diese
Methode ist am besten, wenn Sie die Esskastanien für Füllungen oder als
Beilage weiterverarbeiten.
- Am
besten schmecken Kastanien, wenn man sie karamellisiert. Und das geht ganz
einfach: Zuerst 50 g Zucker in einem Topf bei niedriger Hitze leicht braun
werden lassen, dann 500 g Esskastanien dazu geben, kurz anrösten und zum
Schluss mit 100 ml Orangensaft abschmecken. Schmeckt prima z. B. zu allen
Wildfleischsorten.
Wichtig:
Man sollte Nüsse nie braten, denn dabei brennen sie zu schnell an.
Basteln
mit Nüssen
Tischdekoration aus Kokosnüssen:
Sie benötigen dazu eine Kokosnuss, einen leeren Blumenübertopf (ca. 15 cm
Durchmesser), getrocknetes Moos, einige kleine Äste ohne Blätter sowie eine
Rolle Golddraht (erhältlich z. B. im Bastelladen).
Zunächst die Kokosnuss rundum mit Moos und den getrockneten Zweigen verpacken
und mit Golddraht umwickeln. Danach die verzierte Nuss in den Übertopf stellen
und in der Mitte des Tisches als festliche Dekoration verwenden.
Adventsschale mit
Walnüssen:
Sie brauchen dazu ca. 10 ganze Walnüsse in Schale, ein ca. 30 cm langes Stück
Rinde, 3 – 5 ganze Zimtstangen, 3 – 5 getrocknete Limonenscheiben, etwas Moos
und trockene Zweige sowie eine Heißklebepistole.
Zuerst auf der Außenseite der Rinde die Zweige sowie die Walnüsse abwechselnd
mit der Heißklebepistole fixieren. Nun das Moos dazwischen legen, darauf die
Zimtstangen und Limonenscheiben dekorieren. Dieses Gesteck verbreitet im Raum
einen herrlich weihnachtlichen Duft.
Deko-Kette mit
Erdnüssen:
Dazu brauchen Sie ca. 1 Kilo Erdnüsse in Schale und eine Rolle so genannten
Bouillondraht (fester Draht mit Stoff, z. B. in Dekoläden erhältlich).
Einfach die Erdnüsse im Abstand von ca. 5 cm auf dem Draht aufperlen. So
erhalten Sie eine festliche Kette, die z. B. als Fensterdekoration oder
Weihnachtsbaumkette verwendet werden kann.
Und hier noch ein paar leckere Rezepte mit
Walnüssen:

