Sommerzeit ist Kirschenzeit beim Gertrudenhof!
Gerade bei heißen Temperaturen sind die
köstlichen Früchte
aus eigenem kontrollierten,
integrierten Anbau ein echter Genuss!

auf
den Obstwiesen fressen die Schafe des Hofes (hier geht’s zur Streichelzooseite),
alle
herunterfallenden Früchte gleich auf und sorgen so auf natürliche Weise dafür,
dass
die Kirschen aus eigenem, kontrolliert, integrierten Anbau völlig
wurmfrei bleiben!
Leckere Rezepte rund um die Kirsche:
Sehen Sie hier den Gertrudenhof Obsttipp zum Thema
Kirschen bei Center TV
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Je nach Reifezeit werden sogenannte
Kirschwochen unterschieden.
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In jeder Woche erreichen unterschiedliche
Kirschsorten ihre Reife – das sorgt für geschmackliche Abwechslung.
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Der Erntezeitraum erstreckt sich von Ende
Juni bis in den August hinein.
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Die Obstbauern hätscheln die
empfindlichen Süßkirschen geradezu: Zum Schutz vor Regenschauer spannen sie
riesige Regenschutzfolien über ihre Süßkirschenanlagen auf, damit die
voller Saft stehenden Früchte nicht aufplatzen.
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Rund ein Kilogramm Kirschen
lässt sich jeder Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr schmecken.
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Viele naschen sie pur. Das heißt aber
nicht, dass man sie nur von der Hand in den Mund genießen kann: Als fruchtige
Füllung von Sahnetorten oder in leckeren Quarkspeisen zeigen sie,
was in ihnen steckt.
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Auch als Verzierung sind die süßen
Früchtchen einfach spitze.
Kirschen sind wahre
Vitaminbomben:
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Neben ihrem aromatischen Geschmack
können die Süßkirschen gleichermaßen mit ihren Nährstoffen trumpfen
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Kirschen
enthalten 15 mg Vitamin C, 229 mg Kalium und 52 Mikrogramm Folsäure.
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Außerdem
enthalten sie viel Vitamin B, Eisen, Pektin und wertvolle Farbstoffe
(Anthozyane).
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Sie
sind reich an Zucker (17 g) und haben nur 63 Kilokalorien (kcal).
(Alle Angaben sind auf 100 Gramm berechnet. Eine
Portion entspricht 125 Gramm.)
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Ein halbes Pfund Kirschen täglich kann
den Harnsäurespiegel senken und vor Gicht schützen.
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Außerdem sollen die in den Kirschen
enthaltenen Stoffe für eine schöne Haut sorgen
und Entzündungen
hemmen.
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Die süßen Früchtchen werden zudem in
der Naturmedizin als Mittel
gegen Parodontose
und Arthritis genutzt.
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Je reifer und roter sie sind, umso
mehr Anthozyane enthalten Kirschen.
Das ist ein Pflanzenfarbstoff, der freie
Radikale im Körper fängt und so Krebs abwehrt.
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Gemeinsam mit dem Spurenelement
Zink, Mineralstoffen und all den vielen B-Vitaminen
wirken Kirschen
auch als Schutz vor Rheuma und Gicht, sind gut für Haut und Herz, straffen das
Bindegewebe und hemmen Entzündungen.

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In der Tiefkühltruhe können Kirschen
- mit oder ohne Stein - bis zur nächsten Erntesaison eingefroren werden.
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Zum Einfrieren, die Kirschen waschen,
entstielen und entsteinen.
Dann auf einem
Tablett verteilen und 1- 2 Stunden in der Kühltruhe anfrieren.
Erst dann
portionsweise in Gefrierbehälter füllen und einfrieren.
Auf diese Weise kleben die Früchte nicht
aneinander.
Das gefrorene Obst dann unaufgetaut in Kuchen mitbacken oder ins Kompott
geben.
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Und noch eine Empfehlung an alle, die
von Kirschen nicht genug bekommen können:
wenn Sie größere
Mengen auf einmal essen (ab ein Pfund aufwärts), trinken Sie nicht zuviel
Wasser dazu.
Auf der Schale der
Kirschen finden sich Hefezellen, die normalerweise
von der Magensäure
abgetötet werden. Durch das Wasser wird die Magensäure aber verdünnt.
Es gärt im Magen
und die Folge können unangenehme Bauchschmerzen sein. Also am besten: Kirsche
pur.
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Kirschen werden am besten im
stehenden Wasser gewaschen, damit die Schale durch den harten Wasserstrahl
nicht platzt.
Anschließend werden
sie entstielt und je nach Rezept weiterverarbeitet.
Warum
platzen Kirschen bei Regen auf?
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Das Regenwasser auf der
Fruchtoberfläche dringt in das Fruchtfleisch ein. Dadurch vergrößert sich
dessen Volumen beachtlich.
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Die äußere Schicht der Frucht gerät so
unter Spannung, dass sie ab der Überschreitung einer kritischen Grenze
aufreißt.
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Die Wasseraufnahme beruht auf einem
physikalischen Prozess. In der Frucht befindet sich eine Reihe von gelösten
Stoffen wie z.B. Fruchtzucker und Fruchtsäuren. Das Regenwasser enthält im
Gegensatz nur sehr wenig gelöste Mineralstoffe. Der Antrieb für die
Wasseraufnahme liegt im Konzentrationsausgleich zwischen Regenwasser der
Fruchtlösung.
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Kurz gesagt: Wo viel Zucker ist, zieht
es auch Wasser hin. Vor allem kurz vor der Erntezeit hat das Fruchtfleisch
einen besonders hohen Zuckergehalt.

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Frische deutsche Kirschen kann man von
Juni bis August kaufen.
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Im Handel kommen nur die Früchte an,
die wohlbehütet gewachsen sind.
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Noch am Baum gibt es für sie zwei
Gefahren: Zum einen schmeckt das Steinobst auch den Vögeln ausgesprochen gut.
Zum anderen regnet es häufig gerade dann, wenn die Früchte reif sind.
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Durch die Nässe platzen die Kirschen
auf und können nicht mehr verkauft werden.
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Moderne Techniken im deutschen Obstbau
schützen die empfindlichen Früchte und sorgen für die optimale Fruchtqualität.
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Auch wenn Sommergewitter eine
angenehme Abkühlung sind, Regentage der Landwirtschaft generell gut tun und
Vogelgezwitscher oftmals entspannend wirkt, für den Kirschanbau sind sie
allesamt ein Graus.
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Vögel fressen die Ernte und durch die
Feuchtigkeit platzen die Früchte.
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Eine konstante Belieferung des
Marktes wird dann unmöglich und die Ernte für den Landwirt
unwirtschaftlich.
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In den letzten 15 Jahren wurde massiv
an der Weiterentwicklung von Obstanlagen gearbeitet.
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Heute ermöglichen moderne Kulturtechniken
einen Kirschanbau mit gesicherten Erntemengen und einer deutlich
höheren Fruchtqualität.
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Zur Erntezeit schützen Netze die
Früchte vor Vogelfraß.
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In Regionen mit hohem Regenrisiko wird
zusätzlich eine Folienabdeckung über den Anlagen errichtet.
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So müssen die Früchte dort nicht mehr
vor drohenden Regengüssen „notgepflückt“ werden, sondern bleiben bis zum
optimalen Reifetermin am Baum.
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Da das Regenwasser somit aber nicht an
die Bäume gelangt, wird meist die Tröpfchenbewässerung eingesetzt.
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Dabei werden geringe, exakte
Wassermengen mithilfe von Schläuchen direkt an den Bäumen abgegeben.
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Durch die wärmeregulierende Wirkung
des Foliendachs und die optimale Wasserzufuhr reifen die Kirschen zu
besonders großen, gleichmäßigen und aromatischen Früchten, ohne aufzuplatzen.
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Die Investitionen für Maßnahmen wie
Überdachungen sind teuer. Viele heimische Obstbauern nehmen sie dennoch vor, um
früher einsetzende und sichere Erträge und höhere Erlöse zu erwirtschaften.
Kirschkern:
für Wärmekissen und mehr:

Kirschkerne eignen sich
nicht nur zu Wettbewerben im Weitspucken,
sondern können auch - gereinigt - in
Leinen- oder Baumwollstoff eingenäht
und zum Wärmen genutzt werden.
Dazu wird das Kirschkernkissen auf der Heizung, im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmt –
fertig
ist die kernige Wärmflasche.
Kirschen waren schon immer heiß begehrt.
auf
seinen Reisen vom Schwarzen Meer über Rom nach Germanien.
