Ein
echter Wintergenuss:
Köstliche
Endivien
Schon
die alten Ägypter aßen Endivien. Im 13. Jh. gelangte sie vermutlich durch die
Araber nach Europa.
Mit
der Auswanderungswelle nach Amerika im 18. Jh. wanderte auch die Endivie mit.
Mittlerweile
ist die Endivien auch beim Hürther Gertrudenhof ein echtes Highlight des Winters.
Besonders
bekannt ist der Gertrudenhof für die extra
zarten gelben Endivien, die man kaum im normalen Handel erhält.
Unser
Tipp:
Der
Endiviensalat wirkt durch seine Bitterstoffe anregend auf die Verdauung. Wem
der Salat zu bitter ist, kann die äußeren Blätter für ein paar Minuten in
lauwarmes Wasser legen. Die Bitterstoffe gehen so teilweise ins Wasser über.
Die
etwas derben Blätter der Endivie werden zarter, wenn man sie mit heißem ausgelassenen Speck übergießt!
Hätten Sie es gewusst?!
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Die
Endivie ist eine veredelte Zuchtform der
Zichorie und deshalb nicht
mit den anderen Blattsalaten (Luctuca) verwandt, sondern mit Chicorée und Radicchio, auch wenn das auf den
ersten Blick nicht unbedingt so erscheint.
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Die Erntezeit
und Angebotszeit der Endivien reicht praktisch vom Mai bis in den Dezember
hinein, denn das
knackige Blattgemüse kann auch ein paar Grade Frost vertragen. Im Frühjahr
werden Endivien im Unterglasbau kultiviert, so dass sie fast rund ums Jahr
Saison haben. In den Zwischenmonaten kommen die köstlichen Salate vor allem aus
Italien und Frankreich auf den deutschen Markt.
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Die
Verbraucher bevorzugen Endivien mit einem hellen und
zarten Herzen, deshalb werden
die Endivien-Köpfe einige Wochen vor der
Ernte oben zusammengebunden. So wird
das Licht ausgeschlossen und das Chlorophyll der Herzblätter abgebaut, sie
bleiben hell, zart und mild im Geschmack. Allerdings haben die äußeren grünen
Blätter einen höheren Nährstoffgehalt.
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Alle
Endivien-Sorten zeichnen sich durch einen hohen
Gehalt (etwa doppelt so hoch wie bei Kopfsalat) an Vitaminen (Provitamin A, B1,
B2, B6 und C) sowie Mineralstoffen (Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen und
Calcium) aus. Der Kaloriengehalt
ist dagegen nicht erwähnenswert, 100 g Endivie bringen es gerade mal auf 14 Kalorien.
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Erwähnenswert
ist noch ihr Milchsaft mit dem darin enthaltenen
Bitterstoff Inulin, dem sie
ihren würzig-herzhaften Geschmack verdanken, der an Chicorée erinnert. Dem
Bitterstoff wird eine galle- und harntreibende
sowie appetitanregende Wirkung zugeschrieben.
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Achten Sie
bei der Zubereitung darauf, dass die Endivien-Blätter
erst gewaschen und dann klein geschnitten werden. In umgekehrter Reihenfolge könnte ein großer Teil der
wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen!
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Bei uns
werden Endivien fast nur roh als Salat
gegessen. In anderen
Ländern genießt man sie aber auch gekocht als delikates Gemüse. Für einen Salat
werden die äußeren groben Blätter gut gewaschen, trocken geschleudert, danach
in schmale Streifen geschnitten und mit kräftig gewürzten Marinaden oder Dressings
angerichtet.
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Gerade
sein herzhaft-würziger, manchmal leicht bitterer Geschmack macht den Krauskopf
so attraktiv für bunte Salatmischungen jeder Art, denn dieses reizvoll-herbe Aroma unterscheidet
ihn von allen anderen Kopfsalatarten. Die Endivien-Arten zeichnen sich durch
ihren pikanten Bittergeschmack aus und geben gemischten Salaten damit eine
interessante Note. .
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Da die Endivien
nicht so rasch welken, kann man
sie sehr gut zum Garnieren von Vorspeisen, Fleisch-, Fisch- und Käseplatten
verwenden. Zu ihnen passen besonders gut auch kräftige Zutaten, wie Thunfisch,
Sardellen, Speck und gekochte Eier. Gedünstet
mit ausgelassenem Schinkenspeck ergeben Endivien auch ein delikates Gemüse.