Nicht nur lecker sondern auch gesund:



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Wenn Sie unter Migräne oder Arthritis leidest, sollten Sie
Orangen in jeder Form meiden!
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Orangensaft sollte außerdem nie zusammen mit Kaffee
getrunken werden, da die Gerbstoffe im Kaffee das wertvolle Vitamin C der
Orangen blockieren. Also ... entweder Sie verzichten beim Frühstück auf den
Kaffee und trinken nur den Orangensaft oder Sie trinken den Orangensaft ein
paar Stunden später, wenn der Kaffee bereits im Körper versackt ist .
Weitere Tips rund um die Orange:
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Nur reife Orangen kaufen!
Im Gegensatz zu vielen anderen Früchten, reifen
Orangen, wenn sie einmal gepflückt sind, nicht mehr nach

Sortenkunde: Das große „Was ist was?!“ der Zitrusfamilie!
Orangen
Ursprünglich stammt die Orange aus China. Vermutlich wird sie dort auch bereits
seit über 4.000 Jahren kultiviert angebaut.
Erst im 15. Jahrhundert gelangten die ersten Orangen nach Amerika, wo man ein
Jahrhundert später die ersten Orangen-Plantagen in Florida anlegte. Heute gilt
Amerika - neben den Mittelmeerländern - zu den Haupterzeugerländern in Sachen
Orangen-Anbau. Wobei Orangen zu den weltweit am häufigsten angebauten
Zitrusfrüchten zählen.
Im 16. Jahrhundert kamen in Mitteleuropa die Orangerien in Mode (Gewächshäuser
speziell für Zitrusgewächse). Besonders in Frankreich waren diese Orangerien
sehr beliebt. Es heißt, der Herzog Antoine von Bourbon habe im Jahre 1533
erstmals Orangen ihrer Schönheit wegen in Süd-Frankreich angepflanzt.
Heute gibt es weltweit mehr als 1.100 verschiedenen Sorten
Orangen, wobei man diese in verschiedene Gruppen einteilt:
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Man unterscheidet zwischen bitteren Orangensorten, die nicht
zum Verzehr geeignet sind, und süßen Orangensorten.
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Die süßen Orangensorten unterteilt man hauptsächlich in
Speise-, Saft- und Blutorangen.
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Übrigens: Orangen und Apfelsinen sind ein und dasselbe.
Orange ist eine Bezeichnung der Frucht, die ursprünglich aus China kommt. Der
Name Apfelsine bedeutet übersetzt nichts anderes als „Apfel aus China“.
Speiseorangen:
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Die bekanntesten Speiseorangen sind Navellinas, Lane Late
und Navel Late Orangen.
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Speiseorangen sind nicht zum Auspressen geeignet. Der Grund:
Sie enthalten den Bitterstoff Limonin, der beim Auspressen freigesetzt und dann
unangenehm bitter hervorschmecken würde. Dafür lassen sich Speiseorangen gut
schälen, haben in der Regel keine oder nur sehr wenig Kerne und schmecken
herrlich süß, weil sie nur wenig Säure haben.
Navellinas sind mittelgroße oval bis runde Orangen, die in der
Regel zwischen Oktober und Januar angeboten werden. Diese Orangensorte wird
früh geerntet. Dadurch hat sie einen geringen Fruchtzuckeranteil, schmeckt also
leicht säuerlich und ist dabei aber süß. Navellinas haben eine lockere Schale,
sind darum prima zu pellen und haben keine oder nur sehr wenig Kerne. Die Navellina
ist vielleicht deshalb die optimale Orange: Sie ist günstig, hat praktisch
keine Kerne und lässt sich prima schälen. Wenn ab Ende Januar keine Navellinas
mehr angeboten werden, empfiehlt sich die etwas teureren Lane Late oder Navel
Late Orangen.
Lane Late Orangen gehören zu den späten Sorten, d. h. sie
werden erst ab Februar angeboten. Diese Früchte haben also lange Zeit am Baum
zu reifen und werden darum herrlich süß. Allerdings sind Lane Late Orangen
nicht so intensiv im Geschmack wie z.B. Navellinas.
Der hohe Saftanteil dieser Sorte aber lässt sie dafür herrlich saftig
schmecken. Lane Lates haben keine Kerne und eine lockere Schale, die sich gut
entfernen lässt.
Navel Late kann man beim Einkauf ganz leicht erkennen, sie
haben nämlich eine weitere kleine Frucht innerhalb der Hauptfrucht. Diese
kleine Zweitfrucht zeigt sich meist durch eine nabelartige Öffnung (Navel ist
das englische Wort für Nabel) oder Ausbuchtung am Ende der Hauptfrucht. Navel
Late Orangen sind mittelgroß mit fester Schale und lassen sich deshalb etwas
schwerer schälen als die anderen Navel Orangen. Doch ist die Schale gelöst wird
man belohnt. Denn diese Orange hat ein sehr feines Fruchtfleisch und einen
hohen Zuckeranteil. Deshalb schmeckt sie nur leicht säuerlich und herrlich süß.
Außerdem hat auch die Navel Late so gut wie keine Kerne. Dazu kommt, sie hat
einen höheren Saftanteil als die anderen Navel Orangen, und ist deshalb
besonders saftig. Navel Late Orangen kommen – wie der Name schon sagt – spät
auf den Markt. Sie brauchen nämlich lange um zu reifen und schmecken deshalb am
besten im Februar, März und April.
Für Zitrusexperte Juan Llombart ist die Navellina die optimale Orange: Sie ist
günstig, hat praktisch keine Kerne und lässt sich prima schälen. Wenn ab Ende
Januar keine Navellinas mehr angeboten werden, empfiehlt er die etwas teureren
Lane Late oder Navel Late Orangen.
Saftorangen:
Saftorangen haben einen sehr großen Saftanteil und weniger störende
Bitterstoffe. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Kerne weniger zum Verzehr
geeignet als Speiseorangen. Die Früchte sind rundlich bis länglich oval und mit
etwa 6 - 9 cm Durchmesser mittelgroß. Schale und Fruchtfleisch sind anfangs
orange, spätere Ernten sind wieder leicht grünlich. Typische Saftorangen sind
Valencia Late und Salustiana.
Die Valencia Late Orange ist mittelgroß und lässt sich sehr
gut zu leckerem Orangensaft pressen. Sie schmeckt weniger süßlich und hat dafür
aber einen erfrischenden leicht säuerlichen Geschmack. Valencia Late Orangen
gibt es in der Regel ab Februar zu kaufen.
Früher, nämlich bereits ab Dezember, findet man Salustianas in
den Geschäften. Bei Salustiana Orangen ist der Saftgehalt noch größer. Hier
reichen oft schon 2 Orangen um ein Glas mit Saft zu füllen. Der Geschmack
dieser Sorte ist weniger säuerlich und leicht süß.
Den meisten Saft bekommen Sie von der Salustiana Saftorange.
Blutorangen:
Blutorangen sind meist rundliche, mit etwa 6 - 9 cm Durchmesser mittelgroße
Orangen mit rötlich gefärbtem Fruchtfleisch. Die Färbung wird durch das
sogenannte Anthocyane ausgelöst. Das ist ein Farbstoff, der bei niedrigen
Temperaturen zusammen mit der Fruchtsäure eine rote Färbung des Fruchtfleisches
hervorruft. Je nachdem wie niedrig die Temperaturen während der Reifung der
Blutorange waren, desto roter wird die Farbe.
Blutorangen eignen sich besser zum Verzehr als zum Pressen, da sie einen
geringeren Saftanteil haben. Ihr Geschmack ist häufig etwas bitterer als bei
herkömmlichen Orangen. Der Grund: Blutorangen besitzen ein herbes, würziges
Aroma und erinnern an den Geschmack von Beeren.
Die bekanntesten Blutorangensorten sind Moro und Tarocco.
Moro Orangen sind so genannte Vollblutorangen, d. h., sie
haben sowohl ein rotes Fruchtfleisch als auch eine rot gefärbte Schale. Diese
Sorte wird allerdings eher selten verkauft, da die Moro Orange sehr viel Säure
hat und sehr bitter schmeckt.
Deutlich milder im Geschmack ist die Tarocco Orange. Diese
Sorte gehört zu den Halbblutorangen: Sie haben zwar rötlich gefärbtes
Fruchtfleisch, ihre Schale aber ist orange. Juan Lombart empfiehlt Tarocco
Blutorangen. Sie haben ein tolles Aroma und nur wenig Bitterstoffe, sind also
milder als Moro Vollblutorangen.

Zitronen
Diese ovalen bis eiförmigen Früchte werden 50 bis 125 g schwer. Ihre Schale ist
meist kräftig gelb gefärbt. Jeder weiß es: Zitronen sind extrem sauer! Deshalb
werden sie auch selten gegessen. Haben aber dafür einen sehr hohen Saftgehalt
und eignen sich deshalb prima zum Auspressen und anschließendem Würzen von
Soßen oder zum Mischen von Fruchtsäften. Die bekanntesten Zitronensorten sind
Verna und Primofiori.
Primofiori:
Diese Zitronensorte erkennt man an ihrem kleinen spitzen Nippel an einem Ende
der Zitrone. Die Schale der Primofiori ist dünn, glatt und hellgelb. Das
Besondere dieser Zitrone ist, dass sie sehr saftig ist, sich also leicht
auspressen lässt und nicht zu viele lästige Kerne hat. Der Geschmack dieser
Zitronensorte ist aufgrund des hohen Säuregehaltes sehr sauer. Primofiori
Zitronen werden vor allem zwischen Oktober und April verkauft.
Verna:
Verna Zitronen sind etwas größer als Primofiori Zitronen und haben eine
rundliche Form. Ihre Schale ist dicker, etwas rauer und uneben. Der Saftgehalt
dieser Sorte ist etwas geringer als bei anderen Sorten, dafür haben sie aber
nur wenig störende Kerne. Auch diese Sorte hat einen kräftigen Säuregeschmack.
Verna Zitronen gibt es vor allem zwischen April und Oktober zu kaufen.
Limetten
Je nach Herkunft werden Limetten auch Limonen genannt. Diese Früchte sehen aus
wie kleine Zitronen und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte, dünne
Schale. Das meist kernlose grünliche Fruchtfleisch ist fast doppelt so saftig
wie das der Zitrone, hocharomatisch und sehr sauer.
Limetten gibt es ganzjährig zu kaufen und werden überwiegend aus Brasilien
angeboten. Große Sortenunterschiede gibt es bei dieser Frucht nicht.
Mandarinen
In der Fachsprache nennt sich diese Frucht "Easy Peeler". Der Grund:
im Vergleich zu den anderen Zitrusfrüchten lässt sich bei Mandarinen die Schale
ganz einfach mit den Fingern lösen. Von allen Zitrusfrüchten haben Mandarinen
den süßesten Geschmack. Sie sind klein bis mittelgroß und haben – je nach Sorte
– eine gelb bis orangene Farbe. Die beliebteste Mandarinensorte ist die
Clementine. Ebenfalls häufig zu finden sind Satsuma.
Clementinen:
Clementinen sind wegen ihres lecker süßen Geschmackes so beliebt, denn sie
haben viel Fruchtzucker aber nur wenig Säure. Sie sind häufig mit einem kleinen
Höcker am Stielansatz versehen, die Schale ist etwas dicker als bei anderen
Mandarinen. Clementinen enthalten meist keine oder nur sehr wenig Kerne und
sind ganz einfach zu pellen. Die bekanntesten Sorten sind Marisol, Clemenules
und Clemenvilla. Clementinen gibt es in der Regel zwischen Anfang Oktober und
März zu kaufen.
Die erste Sorte, die auf dem Markt angeboten wird ist Marisol.
Diese Sorte wird sehr früh geerntet. Dadurch kann sich in der Frucht auch nur
wenig Fruchtzucker bilden, Marisol Clementinen schmecken deshalb leicht
säuerlich und weniger süß. Durch die lockere Schale ist diese Sorte aber leicht
zu pellen, außerdem hat sie nur wenig, meist sogar gar keine Kerne.
Im November, Dezember und Januar werden neben Marisol vor allem Clemenules
angeboten. Das ist eine Clementinenart mit einer relativ dicken Schale, die sehr
einfach zu schälen ist. Der Geschmack dieser Clementine ist richtig schön süß,
weil sie lange am Baum gereift ist.
Ebenfalls süß im Geschmack ist die Clemenvilla, die erst ab
Mitte Dezember verkauft wird. Diese Clementine hat allerdings eine sehr dünne
und eng anliegende Schale, die deutlich schwerer zu schälen ist.
Satsuma:
Die ursprünglich aus Japan stammenden Satsumas kommen meist schon im Oktober in
den Handel. Satsuma sind eher gelblich bis orange. Ihre Schale ist sehr dünn,
lässt sich aber gut schälen. Nachteil der Satsuma ist, dass sie manchmal Kerne
hat. Dazu kommt diese Sorte schmeckt etwas säuerlicher als Clementinen.
Die Top Mandarinen sind Clementinen, vor allem die Clemenules, denn sie
haben einen herrlich süßen Geschmack und lassen sich ganz einfach pellen.
Grapefruit
Grapefruits haben einen Durchmesser bis zu 15 cm, sind fest und hart und haben
eine dicke, fest anliegende Schale. Deshalb werden Grapefruits vor allem zum
Auspressen oder Auslöffeln verwendet und in der Regel nicht gepellt. Dazu
kommt, sie haben einen sehr hohen Saftanteil. Der Geschmack dieser Zitrusfrucht
ist eher sauer und etwas bitter, mit nur leichter Süße. Man unterscheidet zwei
verschiedene Grapefruitarten: die weißfleischigen und die roséfarbenen Sorten.
weißfleischige Sorten:
Hier ist die sogenannte Marsh Grapefruit am bekanntesten. Sie hat eine
hellgelbe Schale und hellgelbes bis beiges Fruchtfleisch. Der Geschmack dieser
hellen Sorte ist eher herb und bitter.
roséfarbene Sorten:
Die bekanntesten rötlichen Sorten sind Ruby Red und Star Ruby. Die Ruby Red
Grapefruit hat ein leicht rötliches Fruchtfleisch und schmeckt zwar auch etwas
bitter, ist aber deutlich milder, d. h. weniger sauer und bitter als die hellen
Grapefruits. Kräftig rot und besonders mild schmeckt die Star Ruby. Diese
Grapefruits haben nur wenig Säure und Bitterstoffe und sind darum das Highlight
unter den Grapefruits. Außerdem hat diese Sorte einen sehr hohen Saftanteil,
lässt sich also auch prima pressen.

Damit Sie beim Einkauf zu bester Qualität greifen, haben wir
hier einige Tipps für Sie zusammengestellt:
Orangen:
Farbe:
Achten Sie darauf, dass Orangen beim Einkauf eine satte orangene Schale haben.
Ist die Schale zu blass, kann das nämlich daran liegen, dass die Orangen nicht
ausreichend gereift sind.
Geruch:
Am Geruch können Sie erkennen, ob die Orange frisch ist. Riecht Sie nämlich
muffig oder modrig, kann das ein Zeichen für Schimmelbefall sein. Dann heißt
es: Finger weg!
Druck:
Frische der Orangen können Sie auch per Druck prüfen. Dazu die Frucht einfach
in die Hand nehmen und leicht drücken. Die Orange sollte sich fest aber nicht
zu hart anfühlen. Gibt die Schale beim Drücken nicht nach, kann das daran
liegen, dass die Orange bereits etwas ausgetrocknet ist, d. h. wahrscheinlich
schon länger gelagert wurde. Auch wenn die Orange zu weich ist, ist sie schon
älter und dadurch meist zu süß.
Größe:
Bei Orangen kommt es nicht auf die große Größe an! Suchen Sie sich beim Einkauf
besser kleine und mittelgroße Orangen heraus. Der Grund: Dicke Früchte haben
häufig einen weniger intensiven Geschmack. Außerdem haben sie oft eine dickere
Schale als mittelgroße Früchte – sie bekommen also weniger Frucht fürs Geld.
Gewicht:
Nehmen Sie beim Einkauf mehrere Orangen in die Hand und vergleichen Sie das
Gewicht, denn es gilt: je schwerer die Frucht ist, desto saftiger ist sie.
Kaufen Sie darum immer die schwersten Früchte, die schmecken am saftigsten.
Grapefruit:
Farbe:
Achten Sie beim Einkauf von Grapefruit auf rosafarbene „Bäckchen“ auf der
Schale. Daran erkennen Sie hochwertige Ruby Red Grapefruits mit einem milden
und nicht zu bitteren Geschmack.
Druck:
Bei Grapefruit gilt: Sie dürfen etwas weicher sein als andere Zitrusfrüchte.
Der Grund: Sie haben einen sehr hohen Saftanteil. Die Fruchtschale sollte sich
zwar weich, aber nicht labberig anfühlen, sonst ist sie bereits ausgetrocknet.
Gewicht:
Nehmen Sie beim Einkauf mehrere Grapefruit in die Hand und vergleichen Sie das
Gewicht, denn es gilt: je schwerer die Frucht ist, desto saftiger ist sie.
Kaufen Sie darum immer die schwersten Früchte, die schmecken am saftigsten.
Geruch:
Auch bei Grapefruit können Sie durch riechen erkennen, ob sich bereits
Schimmelpilze gebildet haben. Riecht die Frucht muffig, lassen Sie lieber die
Finger davon.
Mandarinen:
Schale:
Die Schale bei Mandarinen sollte locker und nicht zu eng an der Frucht liegen,
dann lassen sich die kleinen Früchte besonders leicht schälen. Die Schale
sollte aber nicht zu locker sein, d. h. die Frucht sollte sich nicht schon
komplett von der Schale gelöst haben. Dann nämlich kann die Mandarine bereits
ausgetrocknet oder zu alt sein. Die Folge: sie schmeckt fad oder überreif süß.
Größe:
Auch bei Mandarinen gilt: Größe steht nicht immer für gute Qualität. Greifen
Sie lieber zu kleinen und mittelgroßen Früchten, die sind häufig intensiver im
Geschmack. Oft verlieren nämlich Zitrusfrüchte mit zunehmender Größe ihr gutes
Aroma.
Geruch:
Riecht die Mandarine modrig ist sie schimmelig. Hat sie dagegen einen frischen
süßen Geruch, ist sie optimal im Geschmack.
Stielansatz:
Eine wirkliche Frischegarantie gibt es nur bei Mandarinen mit Stiel und Blatt.
Daran lässt sich nämlich erkennen, wann die Frucht geerntet wurde. Sind Stiel
und Blätter welk, aber nicht ausgetrocknet, können Sie davon ausgehen, dass die
Mandarine höchstens 3 bis 4 Tage alt ist. Also, nicht ausgetrocknet ist und ein
frisches Aroma hat. Finger weg von Mandarinen mit vertrocknetem Stiel. Diese
Früchte sind wahrscheinlich bereits vor mehr als einer Woche geerntet worden:
Die Folge: sie sind nicht mehr so lange haltbar, trocknen schneller aus und
haben wahrscheinlich auch schon etwas von ihrem intensiven Geschmack verloren.
Gewicht:
Auch hier gilt: die saftigsten Mandarinen sind die schwersten. Deshalb auch
hier die Gewichtsprobe machen.
Zitrone:
Farbe:
Zitronen sollten eine hell leuchtend gelbe Farbe haben. Ein leichter
Grünschimmer auf der Frucht ist kein Mangel. Ist die Farbe dagegen dunkelgelb,
sind die Früchte häufig schon zu reif. Die Folge: sie verlieren an Säure und
schmecken dadurch weniger frisch.
Größe:
Kaufen Sie auch hier kleine und mittelgroße Früchte. Die haben in der Regel
einen intensiveren und frischeren Geschmack als die großen Zitronen.
Gewicht:
Wie saftig eine Zitrone ist, erkennen Sie am Gewicht. Je schwerer die Zitrone
ist, desto größer ist nämlich ihr Saftanteil. Nehmen Sie zum Vergleichen im
Geschäft einfach mehrere Zitronen in die Hand und kaufen Sie die schwerste.
Zitrusfrüchte sollten immer frisch eingekauft werden, da sich die
wasserlöslichen Vitamine, wie z. B. das Vitamin C, durch eine zu lange
Lagerzeit schnell abbauen.
Damit Ihre Zitrusfrüchte lange halten
und nicht an Aroma und Geschmack verlieren, haben wir hier einige Tipps für Sie
zusammengestellt:
Tipp: Deshalb Orange und Co. immer in einem kühlen Keller
oder im Kühlschrank lagern – dazu eignet sich am besten das Gemüsefach.
Im Keller heben Sie Orangen am besten in einer Holzkiste auf.
Achten Sie im Keller darauf, dass Sie keine Kartoffeln in der Nähe lagern. Der
Grund: Die Zitrusfrüchte können sonst das muffige Aroma der Kartoffeln annehmen
und verlieren so ihr optimales Aroma.
Trocken:
Zitrusfrüchte sollten trocken gelagert werden. Der Grund: durch Feuchtigkeit
haben Schimmelpilze ein leichtes Spiel und können sich schnell vermehren und
das Obst angreifen. Auch Kondenswasser im Kühlschank ist gefährlich. Deshalb
die aufbewahrten Früchte am besten in ein Küchentuch einschlagen, das Wassertropfen
aufsaugen kann. Auch im Keller heißt es aufgepasst. Feuchte Wände lassen
Schimmel schneller gedeihen, Zitrusfrüchte sollten darum in trockenen Räumen
gelagert werden.
Zitrusfrüchte sind – wenn Sie kühl und trocken gelagert werden – bis zu drei
Wochen haltbar. Am besten bewahren Sie sie deshalb im kühlen Keller oder im
Kühlschrank auf. Bei Zimmertemperatur nimmt die Haltbarkeit von Zitrusfrüchten
allerdings schnell ab. Orangen und Mandarinen sind dann nur noch etwa eine
Woche haltbar und fangen danach schnell zu schimmeln an. Grapefruits haben eine
dickere Schale und sind darum auch bei Zimmertemperatur über zwei Wochen
haltbar. Auch Zitronen können aufgrund ihrer dicken Schale ungekühlt zwei
Wochen aufbewahrt werden.
Tipp: Für optimalen Genuss kaufen Sie Zitrusfrüchte lieber in Mengen
ein, die Sie innerhalb einer Woche essen. So verlieren die leckeren Früchte
garantiert kein Aroma und trocknen nicht aus.
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Wie schwer oder leicht sich eine Zitrusfrucht schälen lässt,
hängt vor allem von der Sorte ab: Es gibt Orangen- und Mandarinensorten, mit
einer lockeren Schale und andere Sorten, bei denen das Schälen nur mühsam geht.
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Leicht zu schälende Orangensorten sind z. B. Navellinas,
schlecht zu schälen sind dagegen Valenzia Orangen.
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Bei Mandarinensorten sind es Clementinen, vor allem Marisol
und Clemenules, die sich besonders leicht von der Schale lösen.
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Tipp: Haben Sie eine Sorte erwischt, die sich nur schwer
schälen lässt, lassen Sie die Früchte einfach ca. 2 Tage bei Zimmertemperatur
liegen. Dadurch lockert sich die Frucht von der Schale und lässt sich leichter
pellen.
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Gesundheitsschädlich ist die Schale von Zitrusfrüchten nur
dann, wenn sie mit Spritzmitteln behandelt worden ist. Wer Zitronen- oder
Orangenschalen zum Kochen oder Backen verwenden möchte, sollte deshalb am
besten unbehandelte Früchte kaufen.
Tipp: In der Regel werden Zitrusfrüchte bei der Herstellung
mit Spritzmitteln behandelt um sie vor Insekten zu schützen. Um Schalen von
gespritzten Orangen und Co. trotzdem benutzen zu können, müssen Sie die
Zitrusfrüchte nur gründlich mit etwas Spülmittel abwaschen. Der Grund: Die
Spritzmittel setzen sich in Fetten auf der äußeren Schale der Früchte ab und
sind deshalb mit reinem Wasser nicht zu lösen. Spülmittel dagegen aber löst die
Fette und somit auch die Spritzmittel auf der Schale. Dazu einfach die
Zitrusfrucht unter warmem fließenden Wasser mit einem Tropfen Spülmittel
einseifen und dann gründlich abwaschen. Danach können Sie die Frucht mit einem
Küchentuch trocken reiben und zum Backen und Kochen problemlos verwenden.
Unser Rezept-Tipp: Flambierte Orangen- Crèpes mit
Vanillemilchschaum