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Auch beim Brokkoli sind
nicht die Blätter, sondern die gestauchten Blütenstiele und Blütenknospen (Infloreszenzen),
die "Blume" also, der essbare Teil.
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Während der Blumenkohl
eine fest geschlossene "Blume" aufweist, besteht beim Brokkoli die
Oberfläche des Kopfes aus deutlich differenzierten, voll entwickelten, meist
dunkelgrünen, mitunter bläulich schimmernden Blütenknospen.
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Beim Blumenkohl ist die
"Blume" durch große, sie abdeckende Blätter vor Licht geschützt,
sie bleibt weiß, wie es der Wunsch der Verbraucher ist.
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Zum Schutz des gewünschten
weißen Blumenkohls sind inzwischen Sorten entwickelt worden, deren Blätter die
"Blume" nahezu völlig abschirmen. Andernfalls führen schon wenige
Stunden intensiver Sonnenbestrahlung dazu, dass sich die nicht abgedeckten
Köpfe gelb, braun oder violett färben.
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Außerdem gibt es
inzwischen auch bewusst "bunte" Sorten von Blumenkohl:
die gelbgrünen bis grünen Sorten Alverda und Romanesco, oder
die violetten Purpel Cape, die beim Kochen grünlich werden.
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Der Romanesco, eine besonders
Vitamin C-reiche Variante des Gemüsekohls, besticht nicht nur durch
seine Farbe, sondern vor allem durch seine bizarre Gestalt, deretwegen er auch
als Minarettkohl oder Türmchen-Blumenkohl bekannt ist.
Gesund:
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Blumenkohl ist nicht nur
wohlschmeckend und vielseitig verwendbar, sondern vor allem auch gesund: Bei
sehr niedrigem Kaloriengehalt liefert er eine Menge an Vitaminen,
Mineralstoffen und Ballaststoffen. Hervorzuheben ist sein Gehalt an
Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Vitamin C sowie Beta-Carotin (Provitamin
A).
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Wie alle Obst- und
Gemüsesorten enthält natürlich Blumenkohl darüber hinaus auch eine Vielzahl
sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe, die nach neuen
wissenschaftlichen Erkenntnissen wertvoll für unsere Gesundheit sind.
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Blumenkohl ist deshalb ein
wichtiger Bestandteil der Ernährungsregel: Fünf mal am Tag Obst und Gemüse -
nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für kulinarischen Genuss.
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Die zarte Struktur dieser
Kohlart macht sie leicht verdaulich und bekömmlich, sie ist
deshalb besonders geeignet zum Einsatz von Diäten, Kranken- und
Schonkostarten.
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Auch für Diabetiker bieten sie sich wegen ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes an.
Kinder schätzen die kleinen wohlschmeckenden Röschen genauso wie Senioren.

Energiegehalt
und ausgewählte Nährstoffe pro 100 Gramm Rohgewicht des verzehrbaren Anteils
von Blumenkohl:
Zubereitung:
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Vor der Zubereitung ist es sinnvoll,
den geputzten Kohl 20 bis 30 Minuten in Salzwasser zu legen, um eventuelle
"Mitbewohner" aufzuspüren.
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Zur Erhaltung der
wertvollen Nährstoffe muss Blumenkohl möglichst schonend zubereitet
werden. Nur so bleibt der Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen erhalten.
Langes Wässern und Kochen "tötet" die Inhaltsstoffe, außerdem leidet
der Geschmack.
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Zunächst entfernt man die
Blätter und schneidet dann die Röschen vorsichtig ab. Je nach Verwendungszweck
und Rezept kann man sie auch noch halbieren.
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Je nach Größe rechnet man mit einer
Garzeit von 20 bis 25 Minuten, der Blumenkohl sollte noch etwas 'Biss' haben..
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Bei Blumenkohl gibt man
einen Schuss Milch oder Zitronensaft ins Kochwasser, damit er
schön weiß bleibt. Ein Stück Butter fördert das Aroma.
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Wird der Kopf im Ganzen
gegart, sollte man den mittleren Strunk kreuzweise einschneiden, so wird
er schneller weich.
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Auch Einmachen,
sprich haltbar machen und bevorraten kann man Blumenkohl. Dazu gart man
das erntefrische Gemüse kurz bissfest, füllt es in gut gespülte und vorgewärmte
Einmachgläser und gießt vor dem Verschließen einen würzigen Essig-Kräutersud
auf. Sozusagen selbst gemachte Mixed Pickles.
Rezeptideen:
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Blumenkohl bewährt sich
sowohl in der deftigen als auch der feinen Küche. Außerdem sollten sie in
keiner Diät fehlen. Blumenkohl eignet sich als Vorspeise, für Aufläufe und
Gratins, als Gemüsebeilage zu Fisch und Fleisch fürs Hauptgericht, als Zutaten
zu Salaten und Rohkost - und nicht zuletzt als köstliche Basis für leckere
Suppen. Mit ihnen wird es nie langweilig!
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Wie wäre es denn
beispielsweise mal mit kalten Antipasti von Blumenkohl? Einer bunten
Gemüsepfanne oder klassisch überbackenem Blumenkohl mit Schinken?
Die leckeren Röschen eignen sich auch hervorragend als Gemüse zum Käsefondue,
für den Wok sowie zu Nudel- und Eiergerichten. Blumenkohl lässt sich
auch köstlich füllen, beispielsweise mit Hackfleisch und Käse,
und sieht aufgeschnitten dann wie ein kleines Kunstwerk aus.
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Zum Rohessen die Röschen,
Strunk und Rippen fein raspeln und in Marinade ziehen lassen.
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Wegen seines milden
Geschmacks passt Blumenkohl gut zu vegetarischen Gerichten, gibt
aber auch eine schmackhafte Beilage zu Fisch, Fleisch, Geflügel oder
Eiergerichten ab.

Sorten
und Anbau:
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Beim Blumenkohl gibt es
eine große Sortenvielfalt.
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Die Freilandernte ist
möglich vom Frühjahr bis zum späten Herbst.
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Auch noch im Dezember
liefern die Gemüsebauern frischen Blumenkohl.
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Bei der Ernte wird der
Strunk möglichst kurz unter den Hüllenblättern abgeschnitten und das Umblatt
gestutzt.
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Die Größensortierung
erfolgt nach den EU-Normen, die Verpackung meist in Steigen. Wegen seiner
Druckempfindlichkeit ist Blumenkohl vorsichtig zu handhaben. Gleiches gilt
natürlich auch für Miniblumenkohl, Romanesco und andere Varianten.
Tipps
für den Einkauf:
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Beim Einkauf von
Blumenkohl sollten Sie darauf achten, dass die höckerige "Blume" fleckenlos
weiß bis elfenbeinfarbig sowie fest geschlossen und feinkörnig ist. Bei
unsachgemäßer Lagerung beginnt die Blume auszutreiben.
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Die Blätter sollten
frisch-grün und knackig aussehen. Wird Blumenkohl ohne Blätter zum
Verkauf angeboten, ist er meist schon älter und überlagert. Beim Kochen kann
sich dann ein strenger, unangenehmer Kohlgeruch entwickeln. Die großen Blätter
schützen den Blumenkohl nicht nur auf dem Feld vor übermäßiger
Sonneneinstrahlung, sondern nach der Ernte auch vor Transportverletzungen und
dem Austrocknen.
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Blumenkohl ist kein
Lagergemüse. Erntefrischer Gemüsekohl
sollte zu Hause nur zwei bis drei Tage kühl, luftig und lichtgeschützt aufbewahrt
werden, am besten im Gemüsefach des Kühlschranks und mit den Blättern.
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Sollten die Röschen nicht
gekocht, sondern als Rohkost verzehrt werden, empfiehlt sich der sofortige
Verzehr, dann profitiert man von der vollen Nährstoffdichte.
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Blumenkohl mit festen
Blumen ist auch gut zum Tiefgefrieren geeignet. Die Köpfe werden
dazu in Röschen zerteilt, ca. 15 Minuten in kaltes Salzwasser gelegt und
anschließend kurz (4 bis 5 Minuten) blanchiert.
Bei Blumenkohl sollte man zum Erhalt
der weißen Farbe etwas Zitronensaft hinzugeben. Die Röschen werden
anschließend kalt (möglichst mit Eiswasser) abgeschreckt und gut abgetropft in
Tiefkühlbehälter oder Tiefkühlbeutel gefüllt, luftdicht verschlossen und sofort
(am besten im Schockfrostfach) eingefroren. So hat man zu Hause immer einen
kleinen Vorrat an köstlichen Gemüsekohl griffbereit.
Blumenkohl-Broccoli
Tarte vom Gertrudenhof
Gemüsetipp bei Center TV im September 2010, dazu frischer Federweißer!
Sehen Sie das Video „Blumenkohl und Broccoli – die
Gemüsehighlights des Spätsommers“ auf dem Gertrudenhof
you-tube-Kanal