
Geschichte
der Birne:
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Schon Homer
berichtet von Birnen. Spätere
Forschungen fanden heraus, dass der Birnbaum auch von den Babyloniern als
heiliger Baum verehrt wurde.
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In Persien wurden aus Wildbirne die ersten Kulturbirnen
gezüchtet.
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Über Griechenland und Rom
kamen Birnen dann auch in unsere Breiten.
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Bereits im antiken Rom
kannte man mindestens 38 Birnensorten, wie Plinius erwähnt. Im 17. Jahrhundert
kannte man in Frankreich an die 300 Sorten, im 19. Jahrhundert war man schon
bei 1000 angelangt.
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Die heutige Anzahl der Sorten
in Alter und Neuer Welt wird auf 5000 geschätzt.
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Im Handel
erhältlich ist jedoch nur eine verschwindet geringe Zahl an Sorten, da Birnen sehr stark im Schatten der
Äpfel stehen in Deutschland.
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Birnen blühen
etwa Mitte April, also früher als Äpfel. Das macht sie
empfindlich gegen Spätfrost.
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Die Erntezeit der
Birnen beginnt, je nach Sorte im August und endet etwa im Oktober.
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Da vollreife Birnen
kaum ohne Druckstellen vom Baum geerntet werden können, werden sie meist vor
ihrer vollständigen Reife gepflückt und kommen praktisch unreif in den
Handel.
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Dort reifen sie nach,
so dass man frisch gekaufte Birnen immer noch ein bis zwei Tage zu hause lagern
sollte, bevor man sie essen kann.
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Die Lagerung mit bzw.
bei Äpfeln beschleunigt dabei den Reifeprozess von Birnen, da das von den
Äpfeln ausströmende Ethylen den Reifeprozess von Birnen beschleunigt.
Unser Tipp:
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reife Äpfel und Birnen
gehören in den Kühlschrank, am besten dort auch getrennt
von anderem Obst und Gemüse lagern!
-
Noch feste, unreife
Birnen erst ein paar Tage auf der Fensterbank lagern, dann reifen Sie
nach und werden erst richtig aromatisch und saftig!
Wie
gesagt gibt es mehrere tausend Birnensorten. Zu den bei uns bekanntesten
Birnensorten zählen u.a.

Diese
eignen sich zum Rohverzehr, aber auch zum Kochen und Einwecken.
Außerdem
wird aus einigen Birnensorten Schnaps gewonnen. Der bekannteste Birnenschnaps ist
sicherlich der Williams Christ.
Unser
Tipp:
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Schauen Sie nach einheimischen
Birnensorten vom Erzeuger ihres Vertrauens. Diese können Sie dann bedenkenlos
auch mit der Schale essen, unter die meisten Vitamine lagern.
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Jede Sorte hat seine optimale
Verzehrzeit. Fragen Sie nach, welche Sorte jetzt gerade am leckersten
ist!
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Birnen haben meistens bedeutend
weniger Säure als Äpfel, gleichzeitig hat die Birne aber einen ähnlich
hohen Zuckergehalt wie Äpfel, was sie besonders süß schmecken lässt.
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Das macht sie bei besonders
säureempfindlichen Menschen sehr beliebt.
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Durch den hohen
Eisengehalt helfen Birnen gegen Blutarmut.
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Außerdem enthalten
sie relativ viel Kalium, das eine entwässernde Wirkung hat sowie Phosphor,
der das Nervensystem stärkt.
100g
Birne enthalten im Durchschnitt
|
kcal |
kJoule |
Wasser |
Fett |
Kalium |
Calcium |
Magnesium |
Vitamin C |
|
52–55 |
219–233 |
83
g |
0,3
g |
126
mg |
10
mg |
8
mg |
5
mg |
Quelle: Wikipedia, EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU
NWKRL 90/496/EWG) & Rewe Nährwerttabelle
Tipp: Birnenbrei kann sehr schmackhaft sein.
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Aufgrund ihre geringen Säuere sind Birnen auch für Babybrei sehr gut
geeignet und frische Birnen sind sehr viel gesünder, als Gläschennahrung.
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Sprechen sie dies allerdings erst mir ihrem Kinderarzt/ihrer Hebamme ab.
Und hier noch unser Rezept Tipp mit Birnen:
Birnenschaumsüppchen mit
Kokos – schnell zubereitet und richtig lecker!
Äpfel -
täglich genießen!
„An apple a
day keeps the doctor away – Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern." !

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres. Denn unser
kalorienarmes Lieblingsobst enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe:
und das Krebsrisiko mindern
(zum Beispiel Polyphenole).
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Bis zu 70 Prozent der Vitamine sind in Apfelschale oder
direkt darunter. Wer Äpfel schält, schält also auch die Vitamine ab.
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Die Schale ist zudem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten
Fetten und bioaktiven Substanzen. Zwischen 5 und 35 Milligramm Vitamin
C - je nach Sorte, stecken in der Schale.
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Und sogar das Kerngehäuse ist noch wertvoll: es enthält
Jod.
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Wichtig für Apfelbaumbesitzer: Früchte, die in der Sonne hängen,
enthalten deutlich mehr Vitamine als solche, die im Schatten wachsen.
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Der Apfel ist das Hausmittel bei Magen/Darmproblemen:
Ein geriebener Apfel ist für Säuglinge und Kleinkinder ein
bewährtes Mittel gegen Durchfall. Und auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut
und gegessen hilft sehr gut gegen Stuhlträgheit.
Erstaunlicherweise
hilft der gleiche Apfel, fein gerieben, auch gegen Durchfall, sogar bei
ernsthaften Durchfallerkrankungen, wenn man einen rohen Apfel gerieben mit
Schale isst.
Verantwortlich
dafür sind die enthaltenen Pektine:
Pektin ist ein
lösliches Polysaccharid, also ein komplexes Zuckermolekül, das die Fähigkeit
hat in wässriger Lösung ein Gel zu bilden, d.h. es quillt auf, wobei eine
dreidimensionale Netzstruktur entsteht. Da Pektin nicht verdaut wird, gehört es
zu den Ballaststoffen. Während die Quellfähigkeit des Pektins zu einem längeren
Sättigungsgefühl verhelfen kann, unterstützt es als Ballaststoff den
Verdauungsvorgang. Dabei ist es in der Lage Stoffwechselendprodukte,
Schadstoffe und z.B. Cholesterin einzulagern und somit dem Körper zu entziehen.
Bei Durchfallerkrankungen wirkt deshalb oft schon ein geriebener Apfel Wunder:
Das Pektin lagert nicht nur überschüssiges Wasser ein; Spaltprodukte des
Moleküls bewirken eine Wiederherstellung des schwach sauren pH-Wertes, wodurch
viele Erreger von Durchfallerkrankungen im Wachstum gehemmt werden.
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Apfelessig lindert Hals- und Rachenentzündungen, wenn man 1 Glas heißes
Wasser, 1 Esslöffel Honig und 1 Teelöffel Apfelessig schluckweise trinkt. Oder
man isst einen gebratenen Apfel mit Honig - hilft bei Heiserkeit.
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Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am
Morgen hilft beim Wachwerden.
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Schwangerschaftsübelkeit am Morgen wird durch das Essen eines Apfels vor
dem Aufstehen vermieden.
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Wer nervös ist sollte sich Apfeltee zubereiten: Ein ungeschälter Apfel in
Scheiben geschnitten, mit einem Liter kochendem Wasser übergossen und zwei
Stunden ziehen lassen ergibt einen Apfelfruchttee.
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Für eine reine und zarte Haut sollte man die Apfelmaske versuchen: Ein geschälter Apfel wird
gerieben und mit etwas Honig verrührt, die Mischung bis zu 20 Minuten einwirken
lassen und vorsichtig abwaschen.
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Rauchen aufhören mit Äpfeln: Eine Apfelkur, bei der man für drei Tage lang nur
Äpfel isst (etwa 20 Stück) kann bei der Rauchentwöhnung helfen, weil man durch
die vielen Äpfel eine Abneigung gegen das Rauchen bekommt. Auch für
Nichtraucher ist so eine Apfelkur gesundheitsfördernd,
weil sie den Stoffwechsel anregt und das Verdauungssystem auf Vordermann
bringt.
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Einreibungen mit lauwarmem Apfelessigwasser helfen bei Krampfadern
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Junge, frische Apfelblätter regen den Gallenfluß und die
Lebertätigkeit an. Ein Aufguss aus getrockneten Blättern und Blüten wirkt bei
Harnwegsentzündungen
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Und last but not least - der Apfel reinigt die Zähne : Der Apfel hat mit seinen
Fruchtsäuren und Ballaststoffen einen stark reinigenden Effekt für die Zähne
und funktioniert daher für die Zahnreinigung zwischendurch ebenso gut wie ein
Kaugummi.
Köstliche
Apfelrezepte aus den Kochbüchern des Gertrudenhofes:
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Rezept: Gertrudenhof-Apfelkuchen