Bunt leuchtende Primeln - die ersten Farbtupfer des Frühlings

 

 

 

·         Primula war bei den Römern die Erste des Frühlings, der erste Frühlingsbote.

·         Primula leitet sich von primus ab, der Erste.

Nun haben die Römer mit Sicherheit auch Schneeglöckchen,

Krokus und andere Winterlinge gekannt. Aber erst die Primeln

bedeuteten für sie offenbar den Beginn des richtigen Frühlings.

Auch in unseren Breitengraden wecken die bunten Primeln Frühlingsgefühle!

·         Was die Menschen Mitte des vorigen Jahrtausends so sehr begeisterte,

findet auch heute wieder Gefallen: Große Einzelblüten, klare, kräftige Farben,

kompakter Wuchs und eine langanhaltende Blüte,

das ist das Ziel der modernen Primelzüchtung. Ihr Farbenspiel stammt von früher,

aus der Epoche der so genannten Blumisten, der Blumenenthusiasten.

·         Häufig sind diese Blüten der Primeln gepudert, mehrfarbig, gestreift, gefüllt,

grau oder grün gerandet.

·         Blüten mit diesen Eigenschaften stammen vornehmlich aus England.

·         Die unbemehlten, samtigen, großblumigen, zweifarbigen Formen

sind holländischen Ursprungs.

 

Die Englandsorten wurden für die Gartenbeete gezüchtet, die holländischen vor allem für die Topfkultur.

Die Gartenprimeln gibt es ab April beim Hürther Gertrudenhof!

 

Pflege der Gartenprimel:

·         Grundsätzlich gilt, dass Primeln in jedem guten durchlässigen Gartenboden gedeihen.

·         Sie sind winterhart und lieben einen feuchten, kühlen und luftigen Standort.

·         Günstig ist eine Pflanzstelle an der Nordseite von Gebäuden.

·         Auspflanzzeit für die gepuderten englischen Aurikeln ist während der Blütezeit.

·         Die in Töpfen gezogenen Pflanzen können in dieser Zeit zwar sonniger stehen,

müssen aber vor oft starken Regengüssen im April geschützt werden,

da sie sonst ein wichtiges Merkmal, die Bemehlung, verlieren.

·         Pflanzen, die auf Stellagen stehen, in Frühbeeten oder in Gewächshäusern gezogen werden,

muss man von April bis September vor direkter Sonneneinstrahlung, Stauhitze und Staunässe schützen.

·         Angebracht ist also, sie zu schattieren, für Lüftung und in den Pflanzgefäßen für Drainage zu sorgen.

·         In der Wachstumszeit, das heißt im März, ist eine Stickstoffversorgung

und nach sechs Wochen eine Kaliumdüngung erforderlich.

·         Der Winterschutz besteht aus einer Abdeckung mit Moos,

trockenem Laub und zusätzlich Fichtenzweigen.

·         Wenn keine Schneedecke da ist, muss für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt werden.

·         Der beste Überwinterungs-Ort ist ein gerade noch frostfrei gehaltenes Kalthaus.

·         Es empfiehlt sich die Primeln in der Nähe von Sitzplätzen aufstellen,

·         möglichst in Augenhöhe, um das Spiel der Farben in vollen Zügen genießen zu können.